Rund um die Talsperre Lehnmühle

Die Talsperre Lehnmühle wurde in den Jahren 1927–1931 erbaut. Sie liegt im Osterzgebirge – zwischen den Städten Frauenstein und Dippoldiswalde. Angestaut werden die Wasser der Wilden Weißeritz, die auf dem Kamm des Erzgebirges entspringt. Schlagzeilen machte die Talsperre in den vergangenen beiden Sommern, als das ehemalige, dazumal überflutete Dorf Steinbrückmühle wegen des niedrigen Wasserspiegels des Staussees wieder auftauchte.

Wer mag, kann um den See herumlaufen. Die Runde ist knappe neun Kilometer lang – verläuft aber nicht immer direkt am Ufer entlang. Auf der westlichen Seite, die sich durch etwas mehr Liebreiz hervortut, führt der rote Strich, zunächst auf schmalem Pfad, durch den Wald und später durch die vorgelagerten, feuchten Wiesen bis zur Staumauer. Diese sieht man allerdings nur aus der Ferne. Ein Herankommen ist leider nicht möglich, da das ganze Gebiet, als Betriebsgelände der Staumeisterei, weiträumig abgesperrt ist. Man muss also um dieses herumlaufen.

Nach dem Scheitelpunkt der Wanderung geht es mit dem gelben Punkt am Hang hinauf und östlich am Stausee vorbei (die Wetterseite). Man läuft nun auf breiten Forstwegen und stets etwas abseits des Ufers. Erst das letzte Stück des Weges führt wieder nahe des Wassers, dann auch wieder auf schmalem Pfad, bis zum Ausgangsort zurück (die Bundesstraße 171 überquert dort die angestaute Wilde Weißeritz).

Wir haben das gestern, begleitet von heftigen Wetterkapriolen (Sturmwind und immer wieder kurze Graupelschauer), gemacht. Wer sich für die detaillierte Route interessiert: Sie findet sich hier bei komoot.

2 Kommentare

  1. derbaum 15. März 2021 um 08:15

    kenn ich nur von der b171 aus – ein halt fiel bisher immer aus…

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    1. Rappel 15. März 2021 um 08:21

      Ging uns genauso, deshalb wollten wir es wissen. Die Runde würde natürlich ungemein gewinnen, wenn man über die Mauerkrone laufen könnte. Doch unabhängig davon gilt: Wer Ruhe und Einsamkeit sucht, ist in der Ecke gut aufgehoben. :)

      Antwort

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