Martin Zech, Filmemacher aus der Dresdner Neustadt, und seine Freundin Teresa haben sich auf eine Reise nach Asien begeben. Neun Monate lang waren die beiden, frisch verliebt und voller Tatendrang, mit ihrem zum Camper umgebauten Mitsubishi L300 (Baujahr 1999) unterwegs. Russland, die Mongolei, Kasachstan, Kirgistan, Georgien, Armenien und der Iran. Zurück in Dresden stellten sie fest, dass ein Film bei weitem nicht reicht, das Erlebte aufzuarbeiten – eine Trilogie soll es werden.

Der erste Teil erzählt von ihrer Reise durch Russland und die Mongolei und ist seit einem Jahr auf Youtube zu sehen. Der zweite Film sollte am heutigen Sonntag im Kulturkino Schauburg zu Dresden Premiere haben – was so nicht mehr geht, aus den bekannten, misslichen Gründen. Also wurde die Filmpremiere ins Internet verlegt: Heute Abend, Punkt 20.00 Uhr, startet der Film auf Youtube. Mit Begrüßung und einer Fragerunde im Anschluss. Man darf gespannt sein.

Im zweiten Teil unserer dreiteiligen Asienreise nehmen wir euch mit in mongolische Jurten, wir erklimmen die unberührte Gebirgswelt Kirgistans und begeben uns auf den wohl längsten Umweg unseres Lebens in Richtung Iran: Durch die weite Steppe Kasachstans – und durch endloses NICHTS. 

Dort finden wir, wonach wir gar nicht gesucht hatten.

Martin und Teresa

Auch dieser zweite Teil der Trilogie wird frei verfügbar sein. Die beiden Reisenden verstehen ihren Film als ein Herzensprojekt, welches Statement sein soll: Für Freiwilligkeit, Vertrauen und Miteinander. Wer mag, kann etwas spenden für den virtuellen Kinobesuch – davon lebt das Duo. Und sollte das Interesse geweckt sein: Alle Infos zu diesem und den vorherigen Projekten finden sich hier.


Symbolbild: Kon Karampelas

Der Autor

Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen. Dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

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