Olbasee und Guttauer Teiche

Die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft

Ein Besuch der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft (der Landstrich ist als UNESCO-Biosphärenreservat ausgewiesen) stand schon lange auf dem Programm. Wir haben auf den Vorfrühling gewartet, um es anzugehen und sind gestern hinaufgefahren, um die Dinge vor Ort in Augenschein zu nehmen. Gestartet sind wir in Kleinsaubernitz.

Der Olbasee war das erste Ziel – wir sind seinem Ufer ein gutes Stück gefolgt. Man muss wissen: Das heute sehr schön anzusehende Gewässer ist ein ehemaliger Tagebau, der bereits zu Beginn der 1930er Jahre geflutet wurde. Heute ist der See ein touristischer Hotspot – Bungalow-Siedlungen und Campingplätze stehen an seinen Ufern und Baden geht auch (Olba steht i. Ü. für Oberlausitzer Braunkohlen-Aktiengesellschaft).

Über Wartha (dort steht mit dem „Haus der Tausend Teiche“ das Besucherzentrum des Naturreservates) liefen wir dann hinüber zu den Guttauer Teichen. Dort lässt es sich trefflich spazieren: Röhrichte und Erlen prägen die Ufersäume, es gibt einen Naturlehrpfad, diverse Rastplätze, Stege und Kanzeln sowie einen Aussichts- und Beobachtungsturm, die zum Verweilen einladen.

Das braucht es auch, um die zahlreichen Wasservögel im Gebiet zu beobachten (die Mitnahme eines Fernglases ist von Vorteil). Wir sahen Tauchenten, Gänse und (für uns ungewohnt) viele Schwäne, welche derzeit, in Mengen und unüberhörbar, die Seen und Äcker bevölkern. Singschwäne sollen das sein, die den Sommer dann in ihrer Brutheimat, der sibirischen Taiga, verbringen werden.

So weit, so gut. Wir schritten weiter schnell aus (es war wider Erwarten doch unangenehm kalt) und liefen über Guttau und den eben schon erwähnten (und lobenswerten) Naturlehrpfad nach Kleinsaubernitz zurück (komoot).


Im Fazit war das ein guter Tag in der Oberlausitz. Die besondere Landschaft, ihre Flora und Fauna und die (gestern zumindest) stillen Pfade machten die gestrige Runde zu einem nachhaltigen Erlebnis.

Rappel

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