Nur eine Handvoll Kühe

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Die andere Elbseite, bei Posta oben auf dem Hang. Man kann an der Kante elbaufwärts laufen. Endlose Ackerflächen zur Linken, der schroffe Elbhang zur Rechten. Es ist sehr einsam dort oben.

Wer genau schaut, der findet den Pfad. Der führt mit Distanz, oft auch direkt an der Felskante entlang. Bei Eis und Schnee ist Vorsicht geboten. Die alten Steinbrüche. 15, 20 Meter im freien Fall. Vor Jahren wurde jemand erst im Frühjahr gefunden. Ich blieb am Feldsaum und folgte den Fährten im Schnee.

In Höhe der Himmelsleiter (Fähre Zeichen) wählte ich den Weg nach Dorf Wehlen. Die Höhen waren noch schön verschneit. Wind kam auf, ein Graupelschauer. Ansonsten Stille. Kein Mensch, kein Tier. Nur eine Handvoll Kühe im Hügelland. Die guckten und ich guckte auch.

Über die Herrenleite und den Mockethaler Grund bin ich nach Pirna zurück (komoot).

Rappel

Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen. Dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

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