Mit Hunger zum Unger

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Winterwandern war angesagt. Und es galt, um und auf den Ungerberg zu laufen. Der liegt bei Neustadt in Sachsen, ist stolze 537 m hoch und zählt bereits zum Lausitzer Bergland. Ein 33 m hoher Aussichtsturm ziert den rundum bewaldeten Gipfel.

Die Route war – mit dem Parkplatz am Erlebnisbad als Start- und Zielpunkt – denkbar einfach. Es brauchte zunächst einige Schritte im Ort, um, vorbei an Bahnhof und Freibad, in das offene Land zu gelangen. Der Lindenweg brachte uns im Anschluss hinüber nach Rugiswalde (wir gingen mit der Uhr).

Das Dorf wurde nur kurz tangiert, um dann, im langen und steten Aufstieg, an der Südflanke des Ungerberges zu dessen Gipfel emporzusteigen. Oben galt es das Ensemble von Aussichtsturm und Gasthaus zu inspizieren – verbunden mit einer zünftigen Einkehr. Wir waren zu viert, hatten reserviert (das muss, da der Unger auch mit dem Auto befahrbar ist) und wurden sehr gut bewirtet.

Im Anschluss ging es auf den Turm (144 Stufen, ein Foto) hinauf und ja, das lohnt unbedingt, denn schließlich steht man über den Baumwipfeln und kann weit über das Land schauen. Nach der (am vergangenen Samstag wunderschönen) Aussicht stiegen wir über die Nordwestflanke des Berges wieder hinunter nach Neustadt.

Im Fazit lässt sich sagen, dass diese ruhige, unaufgeregte Runde (komoot) gerade im Winter (nach maßvollem Schneefall) sehr schön zu laufen ist.

Notiz an mich: Immer vor der Einkehr die Türme besteigen, niemals danach!

Rappel

Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen. Dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

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