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Rappelsnut ist ein reich bebildertes Tagebuch im Netz. Der Autor lebt in Pirna, einer kleinen, alten Stadt an der Elbe und schreibt hier über dieses und jenes, was den Alltag versüßt oder über den Tag hinaus erwähnenswert scheint. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.

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Maxen im Dezember

15. Dezember 2021 2 Kommentare 2 Min Lesezeit

Wir sind sie schon oft gegangen, die klassische Runde bei Maxen. Im Frühjahr passt das gut, aber nicht in dieser trüben, dunklen Zeit des Jahres. Grau und Braun dominieren dort wie überall, schlammige Pfade, dazu die endlosen, brach liegenden Ackerflächen. Die Kühe glotzen aus der Ferne. Da ist kein Licht, und die Wolken hängen tief. Von der Piefigkeit des Wohndorfes (okay, es gibt eine Agrargenossenschaft) ganz zu schweigen. Es ist feucht, es ist kalt und graue Schwaden liegen über dem Land. Schwermut kommt auf …

Ich bin gestern trotzdem hinübergefahren. Und den üblichen Weg gegangen. Also mit dem Start in Schmorsdorf, der Linde und dem kleinen Museum. Dem Kalkofen. Und dem Clara Schumann-Weg, der im Bogen hinein nach Maxen führt. Dann die Kirschallee und das Blaue Häusel. Der Abstecher zur Hans Christian Andersen-Lärche und alles retour, an Schloß und Kirche vorbei und über die Friedenslinden wieder zurück nach Schmorsdorf.

Man kann das ruhig machen. Laufen um des Laufens willen. Und erst die Blicke! Das ganze Land liegt dort zu Füßen. Die Tafelberge, das Elbtal, der Kamm (zumeist in Wolken gehüllt). Und im Nordwesten, natürlich, der Moloch von Großstadt. Kulturhistorisch passt das auch, die ruhige Ecke auf dem Lande, da ist einiges passiert.

Es ist schon ganz nett. Vor allem im Frühjahr, oder an einem Wintertag, der nur so strotzt von Sonne und Schnee. Allein: Gestern war das eine reine Runde zur Pflicht. Nicht wirklich schön und ja, ich würde dort nicht gleich wieder spazieren. Nicht jetzt jedenfalls. Nicht in dieser trüben, dunklen Jahreszeit. Grau und Braun dominieren, schlammige Pfade, dazu die endlosen, brach liegenden Ackerflächen. Die Kühe glotzen aus der Ferne. Da ist kein Licht, und die Wolken hängen tief. Von der Piefigkeit des Wohndorfes (plakatives Schwurbeln inklusive, aber okay, es gibt eine Agrargenossenschaft) ganz zu schweigen. Es ist feucht, es ist kalt und graue Schwaden liegen über dem Land. Schwermut kam auf …

Maxen bleibt außen vor. Einstweilen und bis zum Frühling. Für mich jedenfalls.

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Guten Tag. Das bin ich und dies ist mein Weblog. Ich schreibe hier über das, was schön war. Oder immer noch schön ist. Zumeist jedenfalls. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.

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2 Kommentare
  1. derbaum sagt:

    das kann ich gut nachvollziehen – denn die runde ist wirklich schön ( siehe… ). also im frühjahr wieder….

    1. Rappel sagt:

      Genau. Frühestens im Frühjahr wieder. Und dann vielleicht auch ohne das zur Schau getragene Blödvolk-Geschwurbel.

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