Master Cheng in Pohjanjoki

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Nach dem Tod seiner Frau verlässt der chinesische Koch Cheng, gemeinsam mit seinem Sohn, Shanghai und reist nach Finnland. Die Suche nach einem alten Freund führt ihn ein abgelegenes Dorf in Lappland, doch dort scheint niemand seinen Freund zu kennen. Ratlosigkeit macht sich breit. Doch immerhin: Die lokale Cafébesitzerin Sirkka bietet ihm eine Unterkunft an – Cheng hilft ihr dafür in der Küche. Zuerst spontan für einen Tag, dann länger. Und das zahlt sich aus: Die Einheimischen sind, nach anfänglicher Skepsis, von den chinesischen Spezialitäten begeistert. Die Liebe geht durch den Magen – Sirkka und Cheng kommen sich näher. Doch die gemeinsame Zeit scheint befristet, denn sein Touristenvisum läuft ab …

„Master Cheng in Pohjanjoki“ ist eine sehr gefällige und charmante Tragikomödie von Mika Kaurismäki, welche die wirklich wichtigen Dinge thematisiert: Kochen, Freundschaft und Liebe. Neben der mit sicherer Hand geführten Regie, den wunderbar fotografierten Hügeln Lapplands und dem angenehmen Sound gilt es für mich vor allem die bezaubernde Sirrka (Anna-Maija Tuokko), Cheng (Chu Pak-hong) und das knorrige Rentner-Duo Romppainen (Vesa-Matti Loiri) und Vilppula (Kari Väänänen) zu loben.

Ich nenne es Sommerkino vom Feinsten.

Rappel

Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen. Dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

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