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Rappelsnut ist ein reich bebildertes Tagebuch im Netz. Der Autor lebt in Pirna, einer kleinen, alten Stadt an der Elbe und schreibt hier über dieses und jenes, was den Alltag versüßt oder über den Tag hinaus erwähnenswert scheint. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.

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Mal eben zum Antoniuskreuz

23. Dezember 2021 7 Kommentare 2 Min Lesezeit

Licht und Sonne und Sonne und Licht – wer hätte gedacht, dass es das so doch noch gibt. Gestern klappte das. Ich hatte das Wetter und ich hatte die Zeit. Und es gibt dieses Kreuz, dieses Steinkreuz, das es zu besuchen galt (höchste Zeit dafür, denn es steht nahe bei Pirna). Also fuhr ich hinüber nach Mühlsdorf. Dort findet sich, am westlichen Ende und direkt am Liebethaler Grund, ein Wanderparkplatz (die Wendeschleife).

Der Weg führt dann über die Felder hinauf in den Lohmener Wald. Nach gut zwei Kilometern auf breiten Forststraßen traf ich auf die Landstraße (An der Alten Ziegelei), die mich hinunter nach Porschendorf brachte. Dieses wurde nur kurz tangiert – es galt dem Finkenstieg (direkt an der Wesenitz) zu folgen. Alsbald ist man dann wieder im Wald, direkt oberhalb der Lohmener Klamm.

Als der Malerweg kreuzte, stieg ich kurz zur Försterbrücke hinab, um wenigstens einen Blick in das romantische Tal zu werfen. Danach brachte mich der ausgewiesene Weg bis zum Waldrand, an welchem man, schon nach wenigen Schritten, auf den Mühlsdorfer Koordinatenstein trifft. Dort galt es zu rasten und die Aussicht zu genießen.

Das eigentliche Ziel dieser Runde, das sogenannte Antoniuskreuz, war zuletzt schnell erlaufen. Es findet sich oberhalb der westlich gelegenen Straßenkreuzung an der Straße nach Porschendorf. Nach wenigen Schritten steht es, linker Hand und gut sichtbar, inmitten eines Kahlschlags.

Zur Geschichte des Kreuzes ist nicht viel bekannt. Das Kopfteil ist wohl lange schon abgeschlagen. Zu erkennen sind lediglich ein kleines gleichschenkliges Kreuz und eine Armbrusteinzeichnung. Damit im Zusammenhang steht ein bei einer Hebung 1933 unter dem Kreuz gefundener rostiger, eiserner Bolzen, der dem Museum Pirna übergeben wurde. (via)

So weit, so gut, so interessant und so bedauerlich. Wer sich für den genauen Verlauf dieser kurzweiligen, schönen Runde interessiert, schaut bitte hier.

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Guten Tag. Das bin ich und dies ist mein Weblog. Ich schreibe hier über das, was schön war. Oder immer noch schön ist. Zumeist jedenfalls. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.

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7 Kommentare
  1. derbaum sagt:

    kurz hinter dem antoniuskreuz – auf der anderen strassenseite steht noch ein steinkreuz – leider ist das derzeit in einer schonung versteckt… ( siehe – wiedermal gnadenlose eigenwerbung ;-) ) – durchaus eine gute gegend zum laufen – alles was man braucht gibt es …

    1. Rappel sagt:

      Du meinst das namenlose, einarmige Kreuz? Ich habe davon gelesen, auch bei dir, aber nicht danach gesucht (die Zeit wurde knapp). Ich werde es ein anderes Mal in Augenschein nehmen – soweit das dann möglich ist.

    2. derbaum sagt:

      das wäre nett, ich komm ja eher selten da hin um zu sehen ob man drüberklettern kann…

    3. Rappel sagt:

      Wenn es wieder wärmer ist, im Frühjahr, fahre ich bestimmt einmal mit dem Rad vorbei.

  2. derbaum sagt:

    ps – hier steht das bewusste zweite kreuz – soviel konnte ich im sommer erahnen…

    1. Rappel sagt:

      Ah ja, sehr schön. Immerhin ist es zu sehen. Ich kann allerdings nicht versprechen, dass ich über den Zaun huppe. :)

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