In Hamburg

Hamburg tut not, wenigstens einmal im Jahr und sei es auch nur für 48 Stunden.

Von der Kleinstadt in die Metropole und der Fluß bleibt derselbe. Menschen treffen, den Kiez erkunden, bevor die Meute kommt, und ein Käffchen hier und ein Bierchen dort. Morgens die Elbe und abends die Elbe, der Hafen natürlich und zuerst die Barkasse und dann ein “Bügeleisen”, da war es schon finster und wolkenverhangen und der Regen nahm zu. Die Lichter der Stadt waren trotzdem da, und, so allein auf dem Schiff, das hat was für sich. Der mensch muss auf dem Wasser sein – da geht es ihm gut.

Zwischendrin der Club und das Eck und dann noch der Turm. Letzterer zum in die Ferne schauen und eigentlich ein Stilbruch, aber gut, die Sicht ist einmalig dort, weit oben über der Stadt. Der Hamburger Bismarck, nahebei und nun zu Füßen, ist quasi unübersehbar, und natürlich so hässlich, wie sie alle sind, diese Bismarcks in der Bismarck-Republik.

Aber der Barmann ist lustig und die Cocktails sind auch gut und ich empfehle den St. Pauli Killer (alkoholfrei geht natürlich auch). Später dann, zurück im Quartier und beim letzten Bier, haben wir die Reunion von Evil Conduct ausführlich besprochen. Da hatte der Himmel schon seine Schleusen geöffnet. Sturmwind kam auf, und der Regen schien nimmer enden zu wollen … Was ein besonderes Erlebnis war – für uns Menschen der ostdeutschen Steppe.

Rappel

Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen. Dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

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