Im Tharandter Wald

Lange Schneisen, Fichtenwald und rechte Winkel – bei einem Besuch des Tharadter Waldes weiß der mensch schon im Vorfeld, worauf er sich einlässt. Einen klassischen Waldspaziergang eben. Wenig Spektakuläres, dafür entspanntes Spazieren auf meist ruhigen Wegen. Ein paar Höhenzüge im Gelände, viel Auf und Ab ist nicht dabei. Radfahren geht dort auch gut. Oder Langlauf. Und Pilze suchen! Im Herbst ist der Wald sehr gut besucht. Und das wohl zu Recht.

Inmitten des Waldes liegt Grillenburg. Ein netter, kleiner Ort, mit einem Jagdschloss und den Grillenburger Teichen. Dort kann man gut verweilen und sich umschauen. Baden oder Ruderboot fahren – im Sommer dann. Und natürlich das Schlossgelände inspizieren. Das Jagdschloss (ein Foto), das derzeit leer steht und zwangsgelüftet wird, das Jägerhaus, die alte Steinbrücke. Dem Vernehmen nach (Wikipedia) soll aus allem eine Konferenz- und Eventlocation entstehen. Schauen wir mal …

Für mich war das alles Neuland. Der Wald und das Schloss. Ich war noch nie in Grillenburg, und auch noch nicht in diesem Wald. Bis gestern jedenfalls. Unsere Runde begann nahe Dorfhain. Im Seerental, wenn die Eisenbahn die Straße überquert, findet sich ein Platz zum Parken. Wir liefen gegen die Uhr. Der Seerenteich, Grillenburg, die Warnsdorfer Quelle. Wir waren nicht alleine. Schwatzten viel und schritten aus (komoot). Und grüßten freundlich. Die vielen Spaziergänger, die es uns gleich taten.

Kalt war es, trotz Sonnenschein.

Rappel

Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen. Dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

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