Im Schönfelder Hochland

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Der mensch war lange nicht mehr in der Gegend und hatte Lust auf die beschaulichen Höhen und Täler. Und so ist es heute eine nette Runde am Südrand des Schönfelder Hochlandes geworden – bei allerliebstem Sonnenschein.

Im Schönfelder Hochland
Im Schönfelder Hochland

Gestartet bin ich am Schloss Schönfeld. Von dort ging es hinauf zur Malschendorfer Straße. Diese wurde gequert, der dort stehende, überaus originelle Doppelbaum (Eiche und Birke kuscheln miteinander) bewundert und weiter ging es nach Reitzendorf hinein.

Kleinbauernmuseum Reitzendorf
Kleinbauernmuseum Reitzendorf
Kleinbauernmuseum Reitzendorf
Kleinbauernmuseum Reitzendorf

Dort habe ich dem leicht zu findenden Kleinbauernmuseum einen Besuch abgestattet. Der Besuch desselben lohnt unbedingt. Der etwa 300 Jahre alte Dreiseitenhof wurde herzallerliebst wieder hergerichtet und berichtet bis in das kleinste Detail anschaulich vom Leben und Wohnen der einst hier ansässigen Familie Naake. Ihr solltet unbedingt einmal hereinschauen, so ihr in der Gegend weilt, die Leute vor Ort sind sehr nett und beantworten sehr gerne alle auftretenden Fragen.

An der Meixmühle
An der Meixmühle

Weiter ging es die Dorfstraße entlang, um dann Richtung Meixmühle abzubiegen. Das Gasthaus (am Montag ist selbstverständlich Ruhetag) ist schnell erlaufen, interessant sind die nahe bei stehenden Ruinen der einst originellen Drachenburg. Entlang sommerlicher Wiesen und Felder lief ich weiter Richtung Krieschendorf/ Malschendorf.

Im Schönfelder Hochland

Via Malschendorfer Höhe – mit ihrem genialen Blick Richtung Osterzgebirge und Dresden – ging es nun zur ehemaligen Karschmühle. Von dieser ist heute nichts mehr zu sehen, der Weg quert das Gelände und über wiederum sehr schöne Wiesen und Felder geht es zurück zum Ausgangsort dieser Rundwanderung: dem Schloss Schönfeld.

Schloss Schönfeld

Gute zehn Kilometer waren das in etwas 2,5 Stunden – mit diversen Aufenthalten. Eine überaus kurzweilige, sehr schöne Runde mit besten Ausblicken, die leicht zu erlaufen ist. (siehe auch den Rölke Wander- und Naturführer „Dresden und Umgebung Band 2“)

Rappel

Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen. Dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

2 Kommentare

  1. Toll, da will ich schon lange auch mal hin. Der Uli hat ja auch schon vom Hochland geschrieben, da klang es auch schon sehr interessant.

    • Mach das, es ist wirklich hübsch. Bei Uli habe ich nur den Borsberg-Artikel von 2009 gefunden, meinst du den? Oder habe ich einen aktuelleren verpasst?

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