Hüttertal und Landwehr

Noch einmal galt es das Radeberger Land zu erlaufen. Die ruhigen Wege, die idyllische, leicht wellige Landschaft, die alten Dörfer – das hat schon was. Der Startpunkt lag diesmal in Radeberg – der Parkplatz am Schloss Klippenstein – dort lief ich los.

Und bewegte mich sogleich auf dem klassischen Weg. Das Schloss Klippenstein, die alte Schlossmühle und dann das Hüttertal hinauf bis zum Felixturm – immer entlang der Großen Röder. Es ist ein schönes Spazieren dort. Der Fluss fließt gemächlich dahin, das Tal gibt sich wildromantisch und oft laden Rastplätze zum Verweilen ein.

Am Felixturm (ca. 16 m hoch, 1824 erbaut) verließ ich das Tal, warf über das Tor einen Blick auf das Gemäuer (weil in privatem Besitz) und lief weiter Richtung Stadtrandsiedlung. Diese galt es zu queren und dann, schön in der offenen Landschaft, dem Wendesteig zu folgen.

Linker Hand ging es dann hinüber zur Landwehr (früher Lampertswald), einem größeren Waldstück, das auf bequemen Forstwegen erlaufen wird. Über die Ortslage Feldschlößchen, die zur Gemeinde Wachau zählt, den nahe gelegenen Tannengrund und den Silberberg kam ich dann zum sogenannten Sommerweg, der mich schließlich nach Radeberg zurückbrachte.

Im Fazit war diese eine kurzweilige (okay, der Marsch durch die Landwehr zieht sich ein wenig) Runde in angenehmer Landschaft (komoot).


Was schön war: die Ruhe auf den Wegen. Zwei Leute kamen mir entgegen, sonst war da niemand. Und der Wechsel zwischen dem Wald und dem offenen Land.

Nicht so schön: Es galt zwei vielbefahrene Landstraßen und eine Straßenbaustelle zu queren. Dazu die Hitze (gestern am Freitag) und die Mücken, die, vor allem in den Feuchtgebieten im Tal, aggressiv agierten.

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