Gestern in der Gautschgrotte

Die gestern (vom Blognachbarn!) erwähnte Assoziation zu Gandalf dem Weißen gefällt mir sehr – passt sie doch wunderbar zu dem Spektakel, welches Mutter Natur den Besucher*innen der Gautschgrotte bei Hohnstein gestern präsentierte. Ich hatte die Zeit und die Gelegenheit, mich dem nicht abreißenden Pilgerstrom anzuschließen und habe es nicht bereut – der zauberhafte Anblick entschädigte für jedwedes Ungemach.

Die berühmte Eissäule hat in den letzten Tagen ordentlich an Form gewonnen. Ein wenig fragil noch und auch längst nicht so stabil wie zuletzt in 2012 – aber dennoch sehr eindrucksvoll und schon ein wenig spektakulär. Gestern Vormittag trennten nur noch wenige Millimeter die beiden Zapfen – von daher dürfte der Anschluss wohl über Nacht vollzogen worden sein.

Wohlgemerkt: Das urige Gebilde kommt auf ca. 22 m Höhe im Ganzen. Wer wissen möchte, wie das im Februar 2012 aussah, schaut bitte hier.

2 Kommentare

  1. derbaum 17. Februar 2021 um 05:49

    ich hab ihn um 2000 rum auch mal zusammengewachsen erlebt – das ist schon beeindruckend! (allerdings waren wir damals ganz alleine dort, der hype war noch nicht ausgebrochen…). danke fürs mitnehmen…

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    1. Rappel 17. Februar 2021 um 09:43

      Aus der Nummer mit dem Hype werden wir nicht mehr herauskommen. Der vereinnahmt inzwischen alles, was auch nur ansatzweise ein Spektakel ist …

      Antwort

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