Der Sonntag empfahl sich für einen kurzen Ausflug in das winterlich geprägte Gebirge. Dort oben, zumindest auf dem Kamm und kurz darunter, ist es richtig Winter. Wir fuhren hinauf, parkten in Geising und liefen (besser „stapften“) eine kleine Runde durch den Schnee, verharrten am Wasserfall und gingen dann weiter – hinauf und hinüber zum Geisingberg.

Über die umliegenden Höhen und Wiesen liefen wir kreuz und quer und immer der Nase nach, stießen auf den Bergbau-Lehrpfad und verweilten kurz – zum Zwecke der Information – am alten Gebäude des „Rothzechner Treibeschachts“ (die Kopie eines Markscheidesteines steht nahebei). Wir lernen ja gerne dazu und ja, irgendwann werden wir auch das naheliegende Museum besuchen.

Auf den Höhen blies ein kalter und kräftiger Ostwind, der den Schnee der vergangenen Tage munter verwehte. Einerseits sank man bis zum Knie ein, an anderer Stelle liefen wir über die blank gewehten, hart gefrorenen Koppeln. Den schönsten Eindruck hinterließ jedoch, erwartungsgemäß, der reichlich Wasser führende Tiefenbach-Wasserfall – ein wahrhaft prachtvoller Anblick.

Von daher gilt es Danke zusagen – dem Herrn Nachbarn in der großen Stadt – für seine Anregung, die kurzerhand in die Tat umgesetzt wurde.

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