RAPPELSNUT ist ein reich bebildertes Tagebuch im Netz. Der Autor lebt in Pirna, einer kleinen, alten Stadt an der Elbe und schreibt hier über dieses und jenes, was den Alltag versüßt oder über den Tag hinaus erwähnenswert scheint. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.

Wandern, Punkrock und der ganze Rest
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Einmal um den Triebenberg

Der Triebenberg gilt zwar als die höchste Erhebung im Stadtgebiet Dresden, ist aber wenig markant. Ich bin schon oft dort hinauf, mit dem Rad oder per Pedes – der Ausblick auf das umliegende Schönfelder Hochland ist doch ganz nett. Gestern nun, am Mittwoch, blieb der Gipfel jedoch außen vor – dafür bin ich einmal um ihn herum gelaufen.

Der Startpunkt lag in Schullwitz. Nur wenige Schritte braucht es, um an der Dorfstraße auf das Schullwitzer Steinkreuz zu treffen, ein etwa 550 Jahre altes Sühnekreuz (Info). Nach kurzem, andächtigen Verharren an diesem ging es weiter auf dem Alten Bahndamm, der gestern morgen von nur wenigen Radlern frequentiert wurde. Irgendwann bog ich rechts ab, lief über die Feldwege Richtung Zaschendorf und um den Triebenberg herum. Die Landstraße brachte mich dann wieder hinunter zum Alten Bahndamm, der mich nach Schullwitz zurückführte.

Was schön war: das Licht, die Sonne, der frische Wind. Nur ein Auto auf der Landstraße. Und die ruhigen, kaum begangenen Wege im offenen Land. (komoot)

Nicht so schön: viel Asphalt, viel Beton. Mit dem Rad geht das besser.

Kommentare 4
  1. Das ist eines meiner Lieblingsziele (zumindest im Winter) geworden. In einem Punkt würde ich aber widersprechen, ich finde, der Triebenberg ist sehr wohl ein markanter Gipfel, gerade im Winter und zumindest aus Richtung Pirna gesehen ist er ziemlich dominant. Jetzt ist er meist der einzige schneebedeckte Berg, den man von Pirna aus sehen kann und ich finde, die Sicht von da oben ist durchaus eindrucksvoll. Mein Weg hin geht meist von Wünschendorf Richtung Zaschendorf, unten hin oben zurück, oder anders rum. Manchmal auch über den Bahnradweg und dann querfeldein.

    1. Hallo Andreas,

      danke für deinen Kommentar. Ich habe den Triebenberg tatsächlich noch nie weiß gesehen (ich schaue, ehrlich gesagt, von Pirna viel zu wenig in dessen Richtung) – werde demnächst also etwas genauer hinschauen. Und ich drücke die Daumen, dass es noch einmal so richtig weiss wird im Schönfelder Hochland. Dann überprüfe ich das. :)

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