Einmal rund um Dittersdorf

Dittersdorf ist heute ein Ortsteil von Glashütte. Aus dem Müglitztal, von Heidenau kommend, fährt man links den steilen Hang hinauf. Gut 300 m nach dem Ortseingang liegt die Bushaltestelle, an der sich ein Parkplatz findet – der Startpunkt meiner kleinen Wanderung um das Dorf.

Sie müssen die Hauptstraße ein kleines Stück zurücklaufen, um dann links auf den Beginn der ausgewiesenen Wanderwege zu treffen. Einige schweißtreibende Höhenmeter später steht man bereits auf der Höhe und schaut hinunter auf das Dorf. Ich lief einen Bogen und dann (gegen die Uhr) gen Süden, passierte die Dittershöhe (562 m) und querte – schon etwas außerhalb des Ortes – die Hauptstraße.

Auf der Alten Eisenstraße ging es letztlich, nun auf der anderen Seite und weiter schön auf den Höhen, zur Gänze um Dittersdorf herum (rechter Hand liegt der Trebnitzgrund). Die Runde schloss sich im Tal – am eingangs erwähnten Parkplatz an der Bushaltestelle (komoot).

Ich habe gesehen: nichts Spektakuläres. Da war nur diese Landschaft. Die offenen Flächen, die Stoppelfelder, die weiten Bergwiesen. Die Steinrücken und die Baumreihen. Zwei Windräder auf den Hügeln. Ab und an ein Raubvogel und ab und an schon ein einzelner Falter. Ein Pärchen mit Hund lief mir entgegen.

Dazu kam, neben dem allgegenwärtigen Geruch nach verbrannter Braunkohle, eine gesunde Prise frischer Landluft.

Am Dienstag war das. Bei irritierenden 16 Grad im Sonnenschein.

Rappel

Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen. Dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

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