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Rappelsnut ist ein reich bebildertes Tagebuch im Netz. Der Autor lebt in Pirna, einer kleinen, alten Stadt an der Elbe und schreibt hier über dieses und jenes, was den Alltag versüßt oder über den Tag hinaus erwähnenswert scheint. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.
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Eine sonntägliche Landpartie

Von Rappel 12. Juni 2017 2 Kommentare 4 Min Lesezeit

Was jetzt eine zünftige Radpartie meint – die war schon lange überfällig. Am gestrigen Sonntag fügte sich das alles: kein Eintrag im Terminkalender, Sonnenschein und Himmelblau, und keinerlei gesundheitliche Handicaps.

Eine sonntägliche Landpartie
Eine sonntägliche Landpartie
Eine sonntägliche Landpartie

Wir starteten in Radeburg, parkten am Stadtrand an einer Schrebergartenkolonie. Und waren somit schon direkt auf dem Röderradweg.

Eine sonntägliche Landpartie

Wir folgten dem Fluß, über wunderschöne alte Feld- und Waldwege ging es durch die Wald und Flur. Rödern, Freitelsdorf, Cunnersdorf und Bieberach – die kleinen Orte wirkten gottverlassen und uns war es recht.

Eine sonntägliche Landpartie

Am Röderneugraben verlor der Weg von seinem Charme, er war nun gepflastert und am Horizont tauchten die Plattenbauten von Großenhain auf. Also Augen zu und durch, im Zick Zack und ohne Halt durch eben jenes Großenhain und weiter über Skassa und Bauda näherten wir uns unserem Ziel, dem Barockschloss Zabeltitz.

Eine sonntägliche Landpartie

Dieses hat eine lange Geschichte, ist hübsch anzuschauen und weiß mit seinem Ensemble von Barockgarten und Altem Schloss durchaus zu gefallen. Eine Rast tat not, und vom Café an der Schlossterrasse hatten wir einen schönen Blick ins gepflegte Grün.

Eine sonntägliche Landpartie

Wir nahmen nicht den gleichen Weg zurück, sondern fuhren nun über Treugeböhla, Strauch und Weißig am Raschütz die wenig befahrene Straße. Kondition war angesagt, der stetig sanfte Anstieg und die gnadenlose Hitze über dem Asphalt machten mir doch etwas zu schaffen.

Eine sonntägliche Landpartie

Über Schönborn und Schönfeld ging es dann endlich steil hinunter (was nur den Winkel auf der Karte meint, siehe Tracking) Richtung Freitelsdorf, wo wir wieder auf den Eingangs erwähnten und dort herzerfrischenden Röderradweg trafen.

Eine sonntägliche Landpartie

Im Fazit eine schöne Runde (72 km), dazu in einer Gegend, die ich kaum kenne. Das barocke Ensemble in Zabeltitz ist zweifellos der Höhepunkt, und nur hier fand sich auch eine Einkehr. Reichlich Wasser und eine gute Karte der Gegend sind zu empfehlen, da die Radwege oft nicht markiert sind. Unabhängig davon ist die sanft hügelige Landschaft zum Radeln bestens geeignet.


Wer es ganz genau wissen möchte: ich habe die Runde aufgezeichnet. Wegen der Statistik und so, Sie wissen schon.

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Guten Tag. Das bin ich und dies ist mein Weblog. Ich schreibe hier über das, was schön war. Oder immer noch schön ist. Zumeist jedenfalls. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.

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2 Kommentare
  1. derbaum sagt:

    würde meine derzeitige kondition weit übersteigen die tour. einiges kenne ich durch unsere letzte ausfahrt dahin . und zabeltitz ist wirklich zu empfehlen – wenn nicht gerade hochzeiten und konfirmationen da stattfinden ;-)

    1. Rappel sagt:

      Wir hatten eine Veranstaltung der Bäckerinnung. Ansonsten nichts als Ruhe. :)

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