»E« wie entspannt

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Was jetzt den dritten Ausritt mit dem neuen E-Bike meint. Der mensch hat sich aufgerafft, trotz der wabernden Hitze, die wie eine Glocke über dem Land hängt. Kein Wind, kein Regen, nur die Demse. Habe ich schon erwähnt, dass mir die Temperaturen auf Island sehr angenehm sind? Und zwar zu jeder Jahreszeit? Ich ließ es entsprechend ruhig angehen. Hatte alle Zeit der Welt. Pirna, Copitz, Jessen, Liebstadt. Weiter nach Mühlsdorf und über den Hügel nach Porschendorf.

Am Alten Bahndamm (die ehemalige, von 1908 bis 1951 betriebene Eisenbahnstrecke Weißig-Bühlau–Dürrröhrsdorf) ankommen und kurz rasten. Die Landschaft. In die Ferne schauen und in Gedanken den Rentner würgen, der nahebei die Motorsense quält. Ohne Lärm geht auf dem Lande nichts mehr – so scheint es leider allzu oft.

Der Bahnhof von Dürrröhrsdorf ist schnell erreicht. Das neue Eiscafé vor Ort wirkt surreal, ist komplett deplatziert. Ich fahre weiter nach Helmsdorf, will einen Blick auf das dortige Schloss werfen.

Wer sich dazu belesen möchte: bitteschön. Mir reichten zehn Minuten vor Ort. Interessant finde ich, dass die sächsische Bäckerinnung das Anwesen von 1937 bis in die 1990er Jahre als Meisterschule nutzte. Heute befindet es sich in Privatbesitz. Einen Kunst-Verein gibt es auch. Nun ja.

Zurück ging es wieder über den Alten Bahndamm bis Wünschendorf, um dann via Liebethal und Jessen nach Pirna zurückzugelangen. 35 Kilometer, die hier explizit aufgeführt sind.

Drei Tage Regen wären jetzt schön.

Rappel

Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen. Dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

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