Durch den Kohlgrund zur Elbe

Der mensch hat den ersten Urlaubstag im Sattel verbracht. Was jetzt den Elektro-Drahtesel meint und auch nur zweieinhalb Stunden – doch immerhin und wenigstens das. Eine nette Ausfahrt war das, kurzweilig, unterhaltsam und zum Wohlfühlen auch.

Erklärtes Ziel war der Elbsandstein – mit wehendem Haar ging es vom Plateau (an dessen äußerstem Ende die Basteifelsen stehen) hinunter in das Elbtal. Ausgangspunkt war natürlich ebenso das Elbtal. Die alte Stadt – von der Haustür bis zur Haustür – es ist doch schön, wenn das so klappt. Über Lohmen bin ich hinauf und über den Kohlgrund hinunter. In atemberaubender Kulisse. Und in rasantem Tempo … Natürlich nicht. Zahlreiche Wandermenschen waren dort ebenso unterwegs und wollten freundlich gegrüßt werden. Das passte schon.

Den genauen Verlauf der Tour sehen Sie hier (komoot). Und wegen des Weges im Nationalpark müssen Sie sich nicht sorgen: Dieser ist als offizielle „Radroute im Nationalpark“ ausgewiesen. Unten angelangt gönnte ich mir noch den Abstecher nach Rathen. Ein wenig promenieren und den “Hermann” besuchen – natürlich! Die weltbeste Fischsemmel und das kleine Böhmisch Brauhaus – so will es die Tradition.

„Zum Hermann“ in Rathen

Der Elberadweg brachte mich dann – in gebotener Gemütlichkeit und mit schönen Blicken auf den Fluss (dort fahren neuerdings auch wieder Arbeitsschiffe!) – nach Pirna zurück.

PS: Wer es sportlich und anspruchsvoller mag, der fährt die Runde in der Gegenrichtung, sprich gegen die Uhr.

2 Kommentare

  1. derbaum 22. Juli 2021 um 15:50

    das mit den fischsemmeln bestätige ich so! und arbeitsschiffe auf der elbe – sehr schön 👍🏻

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    1. Rappel 25. Juli 2021 um 10:49

      Es handelt sich natürlich weiterhin um Einzelfälle. Aber immerhin: Der Wasserstand macht es möglich.

      Antwort

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