Drei Tage am Baltischen Meer

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Drei gute Tage waren das, summa summarum, dort oben im Norden. Das Baltische Meer, die alte Heimat, die Hansestadt im Frühling. Hin und zurück mit der Bahn, jeweils vier Stunden, der neue IC2, Doppelstock zum Wohlfühlen – das gilt es zu loben. Im Fazit war es ja auch ein lange überfälliger Besuch. Corona, die Kernfamilie, das Ungemach vermeiden. Abstand halten. Sie wissen um die Befindlichkeiten. Und Sie wissen natürlich um das Desaster zur Gänze.

Wir kamen aus dem kalten und immergrauen Osten. Und fuhren in den sonnigen Norden. In den Frühling, sozusagen. Klärchen meinte es gut mit uns. Himmelblau zumeist, die Sonne satt. Das Blühen überall. T-Shirt-Wetter und Sonnenbrille. Zumindest dort, wo kein Wind mehr wehte. Für den Moment jedenfalls, den einen und den anderen auch.

Und wir nutzten das aus. Zum wohlfeilen Spaziergang. Laufen geht immer! Morgens, mittags und nachmittags auch. Die Flaniermeile am Stadthafen. Es ist Heringssaison. Die vielen Angel-Menschen, aufgereiht wie an einer Perlenschnur. Dann die Holzhalbinsel und das Gehlsdorfer Ufer. Später, in Warnemünde, die übliche Runde. Der Fischmarkt an der Mittelmole. Der Alte Strom und der Strand. Ansatzweise bis zur Steilküste, dann war es genug, wir waren ja nicht alleine. Schwatzen, Speis und Trank, so soll das sein.

Im Fazit eine kurze, wunderbare Auszeit. Andere Bilder, andere Gesichter, eine andere Stadt. Das probate Mittel gegen den Elbtal-Koller. Ein wenig mehr davon wäre schön.


Zum Foto ganz oben: Die Undine gilt als das älteste erhaltene Seebäderschiff Deutschlands. Das 1910 gebaute Dampfschiff Kronprinz Wilhelm wurde 1920 in Kronprinz umbenannt und nach dem Umbau zum Motorschiff unter dem Namen Undine von der Weißen Flotte Stralsund eingesetzt. Das inzwischen unter Denkmalschutz stehende Schiff, von dem nur noch wenig mehr als der Schiffskörper übrig geblieben ist, sollte ab April 2007 auf einer Dresdner Werft grundlegend restauriert werden. Aufgrund fehlender Geldmittel und der Insolvenz der Schiffswerft Laubegast liegt der Rumpf seit Oktober 2014 im Rostocker Stadthafen. (Wikipedia)

Rappel

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5 Kommentare

  1. wohlgetan! muss sein sowas und gut wenn es klappt! möge die kraft lange vorhalten. elbtal- weniger eher dauergraukoller. (geschrieben mit sonne im gesicht ;-) )

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