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Diesbar, Laubach, Löbsal

svg29. Juni 2021WanderlustRappel

Drei Orte also. Und dazu auf das Elbtal schauen. Vom Weinberg aus. Also vom Weinberg am Elbhang. Es gibt dort einen prämierten Ausblick, oben, an der Goldkuppe. Man kann dort hinauf spazieren. Oder eine Rundwanderung machen, so wie wir am Sonntag.

Startpunkt war der Parkplatz an der Elbe, direkt am Barockschloss Seußlitz. Dieses galt es natürlich zu betrachten, mit seinem Park und der George-Bähr-Kirche, die man am Sonntag betreten durfte (ein Foto). Ebenfalls sehenswert sind die auf dem Kirchhof stehenden Denkmale und Sandsteinsärge der ehemaligen Besitzer.

Wir stiegen dann an dem folgenden Weinberg hinauf, blieben kurz auf der Höhe (den Blick zurück sehen Sie über diesen Zeilen) und liefen – nach ein paar Hundert Metern und rechter Hand – hinunter in den Seußlitzer Grund.

Ein breiter, schlammiger Forstweg führt durch den relativ unspektakulären Grund (Dschungel, Mücken und ein alter Gondelteich). Richtig hübsch wurde es erst, als wir den Grund verließen und nach Laubach schritten. Das war dann Hochsommer vom Feinsten: Heiß, aber nicht zu heiß, ein laues Lüftchen und Wolkenkino ohne Ende. Goldgelb stand das Getreide auf den Feldern: Mais, Roggen und Gerste.

Durch den Golkwald ging es dann hinüber nach Löbsal. Den netten Biergarten am Jägerheim (wirklich einladend, aber auch arg überfüllt) ließen wir links liegen, gingen hinunter nach Diesbar, grüßten die Elbe und stiegen hinauf zur Goldkuppe, an der wir uns eine kurze Rast gönnten. Bei dem Blick (das Foto unten) muss man einfach verweilen – weiterlaufen wäre töricht.

Der Abstieg brachte uns dann wieder hinunter zum Barockschloss in Seußlitz. Wir verweilten noch kurz im Park und ließen es dann gut sein – an einen freien Tisch im Café war nicht zu denken. Die falsche Uhrzeit, viel zu viele Kaffefahrer und nur wenige Schattenplätze – das wird uns wohl den ganzen Sommer begleiten.

Am Ende waren es gute 14 Kilometer, die wir gelaufen sind (komoot).

Rappelsnut

Guten Tag. Das bin ich und dies ist mein Weblog. Ich schreibe hier über das, was schön war. Oder immer noch schön ist. Zumeist jedenfalls. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.

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Kommentare / Kommentieren

7 Kommentare:

  • derbaum

    Juni 29, 2021 / at 5:05 pmsvgAntworten

    ganz schön weit! und das mit den cafés befürchte ich auch. (den öden grund bis zum ehemaligen gondelteich kenne ich auch – muss man nicht… übrigens – wenn du mal einen blick ins schloss werfen willst – das geht hier —> https://bit.ly/3dNpE7T

    • Rappel

      Juni 30, 2021 / at 4:32 pmsvgAntworten

      Ah ja, darinnen waren wir noch nicht. Wie bist du denn dazumal hineingekommen?

      • derbaum

        Juli 1, 2021 / at 12:57 pm

        es war offen – ich weiss nicht mehr genau könnte sein das es tag des denkmals war….

  • Schnellster Pieschener

    Juli 4, 2021 / at 8:13 amsvgAntworten

    In Laubach stand irgendwo ein Kirschbaum… Ich war damals allerdings mit dem Fahrrad unterwegs und kam von oben. Da war der Grund auch nicht so tröge. Schöne Runde!

    • Rappel

      Juli 4, 2021 / at 9:19 amsvgAntworten

      Den Kirschbaum kann ich bestätigen. Also mindestens einen Kirschbaum in Laubach. Leider waren die Kirschen noch nicht ganz reif. :)

  • Jochen Müller

    Juli 9, 2021 / at 10:29 pmsvgAntworten

    Durfte vor 17 Jahren 3 Monate Sommercamp in Vorbereitung auf die StB-Prüfung dort in der Gegend machen – war super! Damals war die kultige DDR-Eisdiele noch offen kurz vorm Gondelteich glaub ich.. krass retro. Ansonsten prima Gegend.

    • Rappel

      Juli 10, 2021 / at 8:13 amsvgAntworten

      Schade, die Eisdiele hätte ich gerne noch besucht. Weiter als bis zum Schloss bin ich damals leider nicht gekommen …

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