Dies und das vom Wochenende

Zuerst der Samstag. Anradeln war angesagt. Nichts Gewaltiges. Sondern pures Genußradeln. Über Wehlen nach Rathen. Einfach so. Im Sonnenschein, versteht sich. Also die rechte Elbseite. Dank des fürderhin geltenden 15 km Radius war es sehr ruhig auf der Strecke.

Auf den Wiesen standen die ersten Frühblüher. Schneeglöckchen, Krokusse, Winterlinge. Natürlich nur vereinzelt und zaghaft, aber unübersehbar. Ein erstes Sonnenbad (die Bänke auf der Promenade in Rathen waren überaus begehrt).


Und dann der Sonntag. Noch einmal Dohma. Startpunkt war wieder der Parkplatz an der Buswendeschleife. Wir wanderten entlang des alten Bahndamms (Sie erinnern sich: die Bahnstrecke Pirna–Großcotta) und hinauf zum Weiler Am Tunnel. Querten dort die Hohe Straße und kamen so hinunter in den Lohmgrund (Wegmarkierung Gelber Punkt).

Der schaut aus wie immer: schwer mitgenommen, also massiv verlottert. Die alten Brüche, schlammige Fahrwege, Ruinen im ungezähmten Unterholz. Ab und an auch ein bewohntes Anwesen. Wir haben natürlich den Tunnel betrachtet, das bombensichere Versteck, und später einen Blick auf den großen, noch in Betrieb befindlichen Steinbruch bei Cotta geworfen.

Über Großcotta und Ottendorf ging es dann im Bogen zurück (komoot). Auf dem Feld blies der garstige Ostwind , im Wald war es nett. Mütze ab und Jacke auf ging eher nicht – bei gerade einmal fünf Grad Celsius.

So war das, an diesem dritten Wochenende im Februar.

Rappel

Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen. Dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

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