Rappelsnut

Wandern, Punkrock und der ganze Rest

Dies und das und jenes

Dreierlei sei hiermit kurz erwähnt, querbeet und alles nichts von Belang, nur als kurze Notiz für so Menschen, die es genau wissen wollen. Und für mich auch (Sie glauben ja gar nicht, wie oft ich hier nachschlage, um die Dinge aus der Erinnerung zu holen). Der Beitrag wird zudem von vier Spazierbildern garniert, die gezeigt werden müssen.

1. Betreutes Singen

Wir haben ein Konzert der Gruppe MTS besucht. Hier in Pirna, im seit Wochen ausverkauften Q24. Das hatte mit Rock ’n‘ Roll nicht im Geringsten zu tun, war im Fazit aber durchaus amüsant. Ich hörte lustige Lieder, die vor knappen 50 Jahren in aller Ohren waren, erinnerte mich an Thomas Schmitt, der in den 70ern manchmal im Fernsehen zu sehen war, traf unverhofft auf einen Kollegen (die Städter kommen ja nicht so oft nach Pirna) und habe sehr viel gelacht. Es war ein heiterer Abend.

2. Schlösser-Safari

Es wurde spaziert. Nahebei, das Landschloß Zuschendorf. Also der Schlosspark, sehr gepflegt, sehr romantisch, und die botanischen Sammlungen, in den historischen und neuen Glashäusern. Der Eintritt (fünf Euro) schließt das Schloß mit ein. Und wenn, wie am vergangenen Sonntag, gerade keinerlei Sonderausstellung in den Gemächern desselben präsentiert wird, hat man auch die erwünschte und vollkommene Ruhe im Gelände, buten und binnen, wie es so schön heißt. Der Besuch lohnt sich immer.

3. Der alte Mann

Langsam wieder anfangen, sagt der Mann im weißen Kittel. Kein Trampolinspringen, aber Radfahren, Schwimmen, Spazieren, so gut es eben geht. Ich wurde vor einiger Zeit aus dem Rennen genommen, das Sprunggelenk, Sie erinnern sich vielleicht. Der zwischenzeitlich bestehende Verdacht auf Schlimmeres hat sich nicht bestätigt, die Magnetresonanztomographie brachte Klarheit. Alles Weitere braucht ein wenig Geduld und die Einsicht, dass man schon lange keine Zwanzig mehr ist.

Also immer mit der Ruhe auf das Rad steigen. Und nach Rathen fahren, beispielsweise, wie eben gerade. Um zu gucken, was überhaupt noch geht. Und den „Hermann“ zu besuchen (ich muss dort regelmäßig die Qualität der Fischsemmeln überprüfen und ja, es sind immer noch die besten im Elbtal).

Fischsemmeln sind sehr wichtig. Alles andere findet sich.

5 Antworten zu „Dies und das und jenes“

  1. Avatar von derbaum

    fischsemmeln sind sehr wichtig! (fast so wichtig wie ein nebelhorn! )
    und schön das es wieder aufwärtsgeht mit dem knie!
    und mut, tatendrang, schönheit – wer kennt sie nicht! da hab tatsächlich vor 40 jahren schon drüber gelacht!

    1. Ich habe mit Müh und Not die letzten Karten bekommen. Sonst hätte ich dir zwei besorgt! :)

    2. Avatar von derbaum

      das ist ja lieb aber hat halt nicht sollen sein…

    3. Beim nächsten Mal klappt das. :)

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