Die Schrammsteine im Regen

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Schietwetter war angesagt, Regen und Graupel im steten Wechsel und auf breiter Front. Ich nahm es mit Gleichmut – die Auszeit ist wichtiger als irgendwelche Wetterkapriolen. Wählte das wetterfeste Kostüm und ab ging es – hinauf zu Wald und Fels …

Aussichtspunkt oberhalb der Breiten Kluft

Vom Parkplatz (rechts hinter der Schrammsteinbaude) ging es den Schießgrund hinauf in den Sattel zwischen Torstein und Falkenstein und dann rechts Richtung Schrammtor. Dieses blieb jedoch links liegen und ich lief weiter auf dem Elbleitenweg Richtung Schmilka, genoss den schön anzuschauenden Buchenwald und lauschte dem Dauerregen …

An der Wegkreuzung vor dem Breite Kluft Turm folgte ich schließlich dem Weg links hinauf auf den Hang. Oben trifft man auf den Schrammstein-Gratweg, dem ich, nun begleitet von kräftigen Graupelschauern, zunächst bis zur Breiten Kluft-Aussicht und weiter bis zur Schrammsteinaussicht folgte. Das Schönste daran: Nirgends ein Mensch, ich war komplett alleine. Und konnte mir so eine kleine Rast an der Aussicht gönnen, auf der man doch eigentlich nie alleine ist. Und es ward trocken, die Schauer pausierten gerade im rechten Moment, um ein paar Bilder zu schießen.

Blick von der Schrammsteinaussicht

Der Abstieg erfolgte über den Jägersteig, um dann die Vordere Promenade zum Schrammtor (Sonnenschein!) zu laufen und letztlich via Schießgrund zum Ausgangsort zurückzugelangen – nun wieder im prasselnden Regen.

Letztlich war es eine kurzweilige Runde mit allem, was sich das Herz wünscht: Attraktive Landschaften, tolle Ausblicke und ein wildes Wetter, das alles andere als langweilig war.

Rappel

Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen. Dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

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