Die Heide, die Prießnitz und die Hofewiese


Das Waldgebiet ist einer der flächenmäßig größten Stadtwälder Deutschlands und wird (was ich so noch nicht wusste) dem Westlausitzer Hügel- und Bergland zugeordnet, womit es einen der westlichsten Ausläufer der Sudeten darstellt (Wikipedia). Mit einem Wegenetz von mehreren 100 Kilometern Länge empfiehlt sich die Heide als ein gefälliges und meinerseits schon oft besuchtes Wandergebiet zu jeder Jahreszeit.

Wir starteten am Parkplatz an der Heidemühle und folgten (mit einem kurzen Abstecher) dem Lauf der Prießnitz (ein Nebenfluss der Elbe) bis zum Durchbruch derselben, um die dortige Schutzhütte und den kleinen Wasserfall in Augenschein zu nehmen. Ein idyllisches Plätzchen ist es dort allemal – wir verweilten kurz, genossen die Sonne und ließen das Ambiente auf uns wirken. Im Anschluss wandten wir uns gen Osten, folgten dem Schwarzes-Bild-Weg und kamen letztlich über die Alte Zwei und den Kannenhenkel zur Hofewiese. Von dieser brauchte es dann noch knappe drei Kilometer, um wieder zum Ausgangspunkt an der Heidemühle zurückzukommen.

Bemerkenswert: Ich sah eine Handvoll Pferde und einen Frosch, der eine Kröte war. Es waren nicht gar so viele Leute in der Heide wie befürchtet. Wir waren zu viert und haben nahezu ununterbrochen geschwatzt. Die Einkehr an der Hofewiese war in Ordnung – ich traf dort einen mir bekannten Dresdner Sänger. Pilze sah ich einige, aber nicht einen, der die Mitnahme wert war. Und was ein wenig seltsam anmutet: Es stand nicht ein einziger Fliegenpilz in diesem Wald bei Dresden (komoot).

So war das am Sonntag.

2 Antworten

  1. Avatar von derbaum
    derbaum

    fein – bis auf das mit den pilzen… (in der ’neuen‘ hofewiese war ich noch nicht, aber der papa war recht angetan. und du kennst dresdner sänger?)

    1. Avatar von Rappel
      Rappel

      Ja natürlich, in mehr als 30 Jahren im Kulturbereich ist mir so manch bemerkenswerte Persönlichkeit begegnet. :)

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