Dark Light

Der Tag der Kunst in Pirna – immer am ersten Wochenende im Juli – ist eine feste Größe im Veranstaltungskalender der alten Stadt. In diesem Jahr präsentierten mehr als 100 Künstler ihre Arbeiten – das ist Rekordbeteiligung. Der Schwerpunkt lag wie immer auf der Malerei und Grafik.

Ein paar Collagen habe ich gesehen, Keramik, Schmuck und Glaskunst auch, alles ganz nett und natürlich mehr oder weniger gefällig. Dem Vernehmen nach gab es nur eine kleine Ausstellung in Sachen Fotografie, das ist bedauerlich, um so mehr, als das ich sie gar nicht gesehen habe. Gut möglich, dass ich sie schon aus den Vorjahren kenne? Davon abgesehen: Mir fehlte ein wenig die Muße, oder sagen wir besser: Sie war beizeiten erschöpft. Das Menschen-Gewusel und die ungewohnte Enge wurden mir schnell zuviel – es ist nun einmal, wie es ist.

Für die paar Schnappschüsse (zum Teil OT) reichte es gerade noch so.

Was mich für die VeranstalterInnen und die Teilnehmenden freute war das Rahmenprogramm. So startete am Samstag auch die sogenannte Straßenkultur-Reihe, organisiert von der Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna (KTP) in Zusammenarbeit mit dem Citymanagement und der Stadtverwaltung. Musiker, Stelzenläufer und Artisten verwandelten die Altstadtgassen in eine bunte Meile, zudem lockte wohl auch der verkaufsoffene, lange Samstag zahlreiche Menschen in die (im Sommer ohnehin) gut besuchte Innenstadt.

Auch schön: Klärchen zeigte sich von der schönsten Seite und sah mit Wohlgefallen auf das Ganze herab. Und so denke ich, dass es im Fazit ein gutes Wochenende war – für die Menschen der Stadt und ihre Gäste auch.

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