Dark Light
Väterchen Frost zeigt sich von seiner schönsten Seite

Das Niezel-Kraftwerk, mit seinem Wehr und dem mächtigen Viadukt, ist ja immer einen Ausflug wert. Man kann diesen, beispielsweise, mit einer kurzweiligen Wanderung durch die Lohmener Klamm und den Liebenauer Grund verbinden. Oder einfach nur dorthin spazieren. Von Lohmen aus braucht es keine 20 Minuten.

Dies lohnt vorzugsweise im Winter, wenn einige bitterkalte Tage und Nächte in Folge die Anlage in einen sehenswerten Eispalast verwandelt haben. Ein wunderschöner, dicker Eispanzer umgibt das Gemäuer. Dummerweise verläuft der Wanderpfad auf einigen Stufen in diesem, die natürlich ebenfalls stark vereist sind.

Von daher beließ ich es bei diesen Schnappschüssen – wer hat schon Lust auf einen albernen, mit hoher Wahrscheinlichkeit arg entwürdigenden Eistanz vor dem (auch hier) zahlreich erschienenen Publikum? Das tut nicht not, das lassen wir lieber.

Dieser Beitrag ist von daher (und wie zumeist) als Anregung zu verstehen, nicht als allumfassende Abhandlung.

5 Kommentare
    1. Im Grunde weiß ich ja auch nur das, was in der Wikipedia geschrieben steht (vor drei Jahren schon erwähnt). Oder das, was die “SäZ”, wenn auch sehr selten, darüber schreibt.

      Kurz zusammengefasst: Seit 1910 diente das Kraftwerk der Stromgewinnung. Zunächst wurde damit die Papier- und Pappfabrik „Weber und Niezel“ in Lohmen versorgt. 1969 wurde es stillgelegt und verfiel. Im Jahr 2000 erfolgte dann die Wiederinbetriebnahme. So weit ich weiß ist das Kraftwerk verpachtet. Um die für eine Sanierung benötigten Fördergelder gab es (und gibt es vielleicht immer noch?) Querelen.

      Aber wie schon gesagt: Ich bin da nicht auf dem neuesten Stand (es ist etwas still geworden um das Projekt).

      Das Besondere an dem Bau ist das Viadukt, das den Obergraben trägt (welcher das Kraftwerk mit Wasser aus der Wesenitz versorgt). Eine gute Erklärung zur Funktionsweise der Turbine findet sich hier.

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