Der Alte Bahndamm im Hochland

Es herbstelt allerorten – auch im Schönfelder Hochland!

Zur Mittagszeit, bei Himmelblau und knappen 20 Grad, lässt es sich gut radeln. Wer die Zeit dafür hat, sollte die Gelegenheit beim Schopfe packen und eine Landpartie wagen, um – sprichwörtlich – im Goldenen Oktober zu schwelgen. Das Schönfelder Hochland passt diesbezüglich sehr gut, zumal, wenn man aus der Altstadt zu Pirna kommt. Ich habe es unlängst besucht und empfehle die Runde, welche anbei auf komoot zu sehen ist, hiermit gerne weiter.

Startpunkt war die Altstadt zu Pirna, also quasi an der Haustür. Über Jessen und Liebethal ging es hinüber nach Porschendorf, um dort auf den Alten Bahndamm („Radweg Schönfelder Hochland“) zu kommen. Diesen galt es dann in Richtung Weißig zu befahren. Wünschendorf, Eschdorf und Schullwitz folgten, bevor man Schönfeld und Cunnersdorf erreicht. Über die Gönnsdorfer Höhe gelangte ich in selbiges hinunter, um über Pappritz hinunter ins Elbtal zu rollen. Pillnitz war schnell erreicht, und über Söbrigen und Birkwitz ging es zuletzt, immer schön am Fluss entlang, nach Pirna zurück. Die Fähre brachte mich dann über die Elbe.

Was schön war: Das Licht und die Farben, dazu der frische Wind – Klärchen zeigte sich von seiner besten Seite. Auf der ehemaligen Bahntrasse war es wunderschön ruhig: Mir begegneten lediglich zweimal zwei radelnde Menschen. Der Fernblick war bonfortionös. Dazu die Landwirtschaft, rechts und links des Weges.

Nicht so schön: Schlafdörfer und Einfamilienhaussiedlungen im Speckgürtel. Und die stark befahrenen Landstraßen, die gelegentlich passiert werden mussten.

So schaut es aus auf dem Lande. Und so war das alles am Freitag.