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In den letzten Wochen wurde vermehrt darauf hingewiesen, dass es, neben der Nutzung der offiziellen Corona-Warn-App, durchaus sinnvoll wäre, ein sogenanntes Kontakt-Tagebuch zu führen. Sei es nun, um im Falle eines positiven Bescheids den zunehmend überforderten Behörden die Nachverfolgung zu erleichtern oder einfach nur, um im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis ein nachhaltiges Achtung zu geben.

Die erhoffte Einbindung eines solchen Tagebuchs in die (jetzt auch nicht immer so rund laufende) Corona-App lässt leider auf sich warten. Wer trotz dessen und für sich selbst solch eine Liste führen möchte, sollte sich die erst vor wenigen Tagen erschienene (kostenfreie) Kontakt-Tagebuch-App von Stefan Trauth anschauen.

Ich habe sie geladen und bin zufrieden – das Ding macht genau das, was es soll. Neben den notwendigen kalendarischen Einträgen zur Person lassen sich darin die Dauer der Kontakte, das Tragen eines MNS sowie die Einhaltung der (grundsätzlich immer!) geltenden Abstandsregeln notieren. Alle Daten werden nach 14 Tagen automatisch gelöscht – wenn man es möchte. Und wer Bedarf hat: Das Kontakt-Tagebuch lässt sich via iCloud mit anderen Geräten synchronisieren (iOS 14 vorausgesetzt).

Zu guter Letzt sei noch erwähnt, dass sämtliche erfassten Daten auch als CSV-Dokument exportiert werden können. Und mehr braucht es wohl auch nicht …

Ihr wisst jetzt Bescheid. Und bleibt hoffentlich gesund. (alles via)


Photo: CDC on Unsplash

2 Kommentare
  1. Wie schon erwähnt, hatte ich mich Mitte Oktober mit SARS-CoV-2 infiziert. 🦠 Schon damals habe ich den Eindruck nicht verwehren können, dass es Keinen so recht im Gesundheitsamt interessiert, mit wem man Kontakt hatte, da der ganze Laden den Leuten da gerade mächtig um die Ohren fliegt. Auch einen Test zu erhalten ist schon eine Überzeugungsarbeit wenn man (noch) symptomfrei ist. In meinem Fall sollte ich nach Zwei Wochen Quarantäne (nach positiven Test) arbeiten gehen. Da ich im Gesundheitswesen arbeite, durfte ich, nach mehrmaligen nachfragen beim Gesundheitsamt noch einen Test nach zwei Wochen machen, da ich noch Symptome hatte. Bang, immer noch POSITIV! 🦠 Ich bin nun in der 4 Quarantänewoche und einen dritten Test soll es jetzt aber nicht mehr geben. Körperliche bin ich weiter noch sehr angeschlagen und ich hoffe das die alte Power mal zurückkommt.😷 Ein ganz anderes Kapitel ist die Erfahrung mit der Corona-App. …🤬… Ein Tagebuch zu führen und Personen nachträglich zu warnen ist eine sehr gute Idee 👏 nur ob diejenigen (es schließt sich der Kreis) einen Test bekommen ist ein ganz anderes Kapitel.

    1. Danke, dass du deine Erfahrungen hier so offen teilst. Sie decken sich weitgehend mit denen anderer Betroffener, die bei mir (bisher nur) über das Web ankommen und zeigen deutlich die aktuelle Überforderung der Behörden. Dass selbst Mitarbeiter im Gesundheitswesen nur auf persönliches Nachhaken neuerlich getestet werden ist nicht zu fassen. Man kommt aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr heraus …

      Ich wünsche dir (euch?) die baldige und vollständige Genesung.

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