Working Class Heroes

So ganz ohne Musik geht es auch nicht. Zum Montag also – und mit Blick auf die in diesen Tagen scheinbar so verfahrene Gesamtsituation – ein Klassiker. “Working Class Heroes” von EVIL CONDUCT. 2012 auf dem Album Working Class Anthems (Randale Records) erschienen. Eine unsterbliche Hymne. Working class & Back to the roots. Klassischer Oi! vom Allerfeinsten.

Duruflé, Liszt und mehr als viertausend Pfeifen

Im Ganzen sind es 4 109 Pfeifen. Die Contraposaune ist mit stolzen 9,23 Metern die Größte. Die kleinste Pfeife misst gerade einmal einen Zentimeter. Das Instrument wiegt über 20 Tonnen – bei einer Breite von fast 15 Metern, einer Tiefe von 3,3 Metern und einer Höhe von 8,5 Metern. Im Prospekt sind nur 223 Pfeifen zu sehen – deren Größte heißt Prinzipal und ist 6,73 Meter hoch.

Booze & Glory: Chapter IV

Rock ‘n’ Roll im Herzen und das Wochenende vor der Tür. Dazu ist es auch ein kleines Weilchen her, dass der mensch ein besonderes Album empfohlen hat.

Heute fasse ich mich kurz. “Chapter IV” erschien im März dieses Jahres und ist als solches das vierte Album von Booze & Glory. Die sympathische Streetpunk-Kapelle präsentiert darauf elf neue Songs, allesamt gefällig und in gewohnter Weise – wir hören britischen Oi! vom Feinsten. Reinhören geht auch: die Singleauskopplung Blood From A Stone seht ihr oben im Video.

Propagandhi: Victory Lap

Vor zwei Tagen erst erschien mit “Victory Lap” das neue Propagandhi-Album. Wer die Kapelle nicht kennt: Propagandhi ist eine Hardcore/Punk-Band aus Winnipeg, Kanada, die bereits 1986 gegründet wurde. Die Bandmitglieder waren und sind politisch stets sehr aktiv – entsprechend engagiert sind auch ihre Songs und Texte, in denen sie sozialkritische, politische und persönliche Themen wie Menschenrechte, Frauenrechte, Tierrechte, Homophobie und Nationalismus verarbeiten. In den frühen Jahren traten sie oft als Vorband der sagenhaften Fugazi oder auch bei NOFX auf.

The Bombpops: Be Sweet

Der Gute-Laune-Song zum Mittwoch kommt von The Bombpops. Die Kapelle habe ich ja hier schon gelobt, und erst unlängst auch das neue Teenage Bottlerocket-Album erwähnt. Von daher macht es Sinn, in diesem kleinen Weblog auch das nagelneue und herzallerliebst anzuschauende Bombpops-Video zu präsentieren, welches als ein Tribut an Brandon Lee Carlisle, den in 2015 verstorbenen Schlagzeuger der Teenage Bottlerocket, zu verstehen ist – von diesem stammt nämlich der Text dieses neuen Songs. Die dazumal befreundeten Musiker haben die Zeilen (welche ursprünglich als ein Lied für Brandons Frau gedacht waren) nach einer gemeinsamen Session verwahrt und jetzt in ihrer eigenen Version veröffentlicht.

Teenage Bottlerocket: Stealing the Covers

Die nordamerikanische Punk Rock-Formation Teenage Bottlerocket hat mit Stealing the Covers Mitte Juli ein fantastisches neues Album veröffentlicht. Die Scheibe sprüht nur so vor Lebensfreude und macht meinen Sommer – sie muss hier also unbedingt erwähnt sein.

This one is for the bands out there working their asses off and writing great songs even if nobody seems to care. This is for the bands that play because they love to play. Be sure to check out the original artists and to support the small bands, clubs and scenes. So much of the best music in the world never gets the attention it deserves.

Stealing the Covers ist – als reines Coveralbum hochkarätiger Songs von relativ unbekannten Punkbands* – das 7. Studioalbum der anno 2000 in Laramie, Wyoming, gegründeten Kapelle. Ich schätze die Spielfreude und den Frohsinn der 14 neuen Songs – gerade auch mit dem Blick auf die jüngste, tragische Bandgeschichte: Erst im November 2015 verstarb der langjährige Drummer Brandon Carlisle im Alter von 37 Jahren nach kurzem Krankenhausaufenthalt.

Nach gut anderthalb Jahren kann man sagen: Sie haben sich gefangen – Teenage Bottlerocket ist wieder da und der neue alte Stern am Punkrock-Himmel.

*The Varsity Weirdos, Hollywood Blondes, Juke, The Scutches, Sprocket Nova, Head, Artimus Maximus, The Gullibles, The Blendours, The Mugwumps, The Four Eyes, The 20 Belows, Onion Flavored Rings, Punchlines


Press Photo: Fat Wreck Chords

PEARS: Green Star

PEARS ist eine US-amerikanische Melodycore-Band aus New Orleans, die anno 2014 von Zach Quinn (Gesang), Brian Pretus (Gitarre), Erich Goodyear (Bass) und Jarret Nathan (Schlagzeug) gegründet wurde. Noch im gleichen Jahr erschien in Eigenregie und im Rekordtempo das Debütalbum Go to Prison – es wurde 2015 vom Independent-Label Fat Wreck Chords, bei dem die Band zwischenzeitlich unter Vertrag kam, neu aufgelegt.

Die Kapelle spielt eine Mischung aus Hardcore Punk und Melodycore – die Musik ist also sehr schnell und voller Tempowechsel. Genau am 1. April 2016 erschien dann Green Star, das zweite Album der Pears, das ihr anbei im Stream hören könnt.

Ich mag den kraftvollen Sound und nehme mit Wohlwollen den humoristischen Ansatz war, mit welchem die spielfreudige Band die Szene und sich selbst auf den Arm nimmt – das passt so. Wer sie live erleben will – Ende Juli/ Anfang August gibt es einige wenige Auftritte in Westdeutschland.


Press Photo By: Lee Lee Blunt