Arendsee und Brunshaupten

Kühlungsborn liegt nur knappe 30 Kilometer westlich von Rostock. Wenn wir an das Baltische Meer fahren, zum meist kurzen Verweilen, gehört der Abstecher dorthin zum festen Programm. Die Promenade lädt zum Spazieren ein: der Yachthafen, die klassische Seebrücke, ein Käffchen hier, ein Eis und die Bank dort, das alles in Summe. Sommer, Sonne, Sonnenschein, Sie wissen schon, das ist doch auch einmal ganz nett.

Das Ostseebad zählt heute beinahe 8000 Einwohner. Dazu kommen ungezählte Touristen über das Jahr, die vor allem im Sommer ordentlich Leben in die Bude bringen. Wir schauen die übliche Bäderarchitektur, elegante Gästehäuser, mondäne Villen und Hotels, wie sie charakteristisch für die Seebäder an der mecklenburgischen Ostseeküste sind. Was man auch wissen muss: Die heutige Gemeinde entstand 1937 aus der Vereinigung der früheren Dörfer Brunshaupten und Arendsee (dazu kam das Gut Fulgen).

Wie gesagt, wir promenieren dort ganz gerne, sommers wie winters. Das Schöne ist, dass der Ort nicht gar so überlaufen ist wie etwa Warnemünde – die Leute verteilen sich ganz gut an dem kilometerlangen Strand (und damit auch auf der Strandpromenade).

So weit, so gut, genug gelobt. Die kleine Serie hier steht quasi für das vergangene Wochenende – die drei guten Tage dort oben am Meer (der grüne Bus hin und zurück).


Notiz an mich: Die Fahrt mit dem Molly, der dampflokgetriebenen Schmalspurbahn, die Bad Doberan mit Kühlungsborn verbindet, muss irgendwann noch einmal werden.