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Rappelsnut ist ein reich bebildertes Tagebuch im Netz. Der Autor lebt in Pirna, einer kleinen, alten Stadt an der Elbe und schreibt hier über dieses und jenes, was den Alltag versüßt oder über den Tag hinaus erwähnenswert scheint. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.
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Bergfried, Glockenstuhl und Hoppe

Von Rappel 20. März 2016 2 Kommentare 2 Min Lesezeit

Weesenstein passt immer … Das Schloss erhebt sich majestätisch auf einem Felssporn über dem Müglitztal und ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Wir schauen einmal im Jahr vorbei – so auch am heutigen Sonntag. Der Anlass war ein besonderer, denn heute fand die letzte Turmführung in diesem Winter statt.

Schloss Weesenstein

Schloss Weesenstein

Interessant zu wissen: das Haus Weesenstein wuchs von der Burg zum Schloss und von oben nach unten. So findet sich dort die Festsaalarchitektur auf dem Dachboden, die Pferdeställe in der fünften Etage, darunter die Kellergewölbe und noch ein Stockwerk tiefer gelegen dann die herrschaftlichen Wohnräume. Der Turm mit dem alten Bergfried ist dabei der älteste Baukörper im Ensemble. Diesen galt es also zu besteigen, um von oben dann herunter zu schauen.

Schloss Weesenstein

Schloss Weesenstein

Schloss Weesenstein

Um es kurz zu machen: es war ein kurzweiliger Rundgang (1,5 Stunden) mit vielerlei Fakten und Geschichten zur Baukunst und Geschichte des Schlosses. Durch das Dach der Schlosskapelle ging es weiter hinauf zum Göpelboden (der der Brauerei des Schlosses als Lagerboden für das Getreide diente), um dann im Turm das Turmuhrwerk und den Glockenstuhl zu bestaunen.

Schloss Weesenstein

Der Blick von ganz oben dann war eindrucksvoll – wenngleich auch ins Immergrau.

Schloss Weesenstein

Nach dem Abstieg und einem freundlichen Dank an den kundigen Führer besuchten wir noch Zweierlei – zum Einen die noch bis zum 1. Mai zu sehende Sonderausstellung “Rolf Hoppe. Ein Schauspielerleben” und zum Anderen die Schlossbrauerei. Beides durchaus sehenswert, wobei die Einkehr in die Brauerei mit dem selbst gebrauten Gerstensaft und den herzallerliebsten Fettbemmen ein immerwährendes Muss ist.

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Guten Tag. Das bin ich und dies ist mein Weblog. Ich schreibe hier über das, was schön war. Oder immer noch schön ist. Zumeist jedenfalls. Wer mitliest, ist willkommen und eingeladen, die Dinge freundlich zu diskutieren.

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2 Kommentare
  1. derbaum sagt:

    mit singendem wirt?

    die tour kenne ich auch, hab ich vor jahren noch mit herrn wintermann unternommen. und ja! weesenstein geht immer!

    1. Rappel sagt:

      Nein, der singende Wirt mit Dudelsack ist gestern nicht aufgetreten. Aber schön war es trotzdem. :)

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