Bergauf, bergab und zurück geradeaus

So ließe sich der Charakter meiner gestrigen Strecke in einem Satz beschreiben … Man beachte das Höhenprofil. Im Konkreten sah das dann so aus: Mit der Bahn bis Stadt Wehlen fahren, mittels Fähre übersetzen und dann über den Schwarzberggrund und den Steinernen Tisch zur Bastei hinauf steigen.

Ich nahm die üblichen Aussichten mit und stieg diesmal über die Felsenburg Neurathen ab, warf einen Blick auf den jetzt im Winter abgelassenen Amselsee und lief in Rathen Richtung Elbe. Via Elberadweg ging es dann zurück nach Stadt Wehlen. Entgegen dem Plan, dort wieder überzusetzen, lief ich über Zeichen und Oberposta weiter bis nach Pirna und nahm die dort agierende Haus- und Hoffähre, um in die alte Stadt zurückzukommen.

Es ließ sich schön spazieren, so im Sonnenschein und mit dem Wind im Rücken. Die Vögel zwitscherten, und Mütze ab und Jacke auf ging auch – das war dann so ein Hauch von Frühling. Und kaum Menschen dazu: Die Wanderer unterwegs ließen sich an einer Hand abzählen. Auch oben an der Bastei hielt sich der Schrecken in Grenzen, bis auf zwei kleine Gruppen von Russen und Japanerinnen war kaum jemand vor Ort. So unter der Woche passt das immer wieder gut …

2 Kommentare

  1. derbaum 24. Januar 2020 um 05:13

    :-) – stimmt und mit den felsen vor der haustür sowieso…

    Antwort
    1. Rappel 24. Januar 2020 um 12:47

      Das ist der Standortvorteil, den ich nicht mehr missen möchte. ;)

      Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.