Apple: Mein Fotostream wohl bald vor dem Aus

Gewöhnlich gut unterrichtete Kreise berichten über das baldige Aus für einen der für mich sinnvollsten Dienste im Apple-Universum. „Mein Fotostream“ hält seit Jahren (exakt seit 2011) meine Fotos auf allen Geräten synchron. Das meint alle mit dem iPhone und iPad erstellten oder auf den iMac geladenen Bilder. Lediglich Videos und Live Photos bleiben außen vor, was nicht weiter stört, da ich sowieso nie welche mache. Der Dienst ist kostenlos, wird nicht auf das iCloud-Volume angerechnet und kann immer die neuesten 1000 Fotos abgleichen. Also eine rundum tolle Sache.

Desto unverständlicher ist mir die Kunde vom bevorstehenden Aus des Fotostreams. Neukunden mit einer neuen Apple-ID können auf diese Funktion bereits nicht mehr zugreifen. Und wie lange bestehende Apple-Anwender das Feature noch nutzen können, ist unklar, Apple hält sich wie immer bedeckt. Und verweist alternativ auf die iCloud-Fotomediathek, die in den Funktionen zwar umfangreicher, aber auch mit höheren Kosten verbunden ist, da der Speicherplatz entsprechend erweitert werden muss.

Es bleibt natürlich noch der Sync via AirDrop (oder wie früher das Kabel), welchen ich dann wohl nutzen werde. Also AirDrop. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht …

Tim Apple? Wir müssen reden.


Symbolbild: Michael Soledad

Geschrieben von

Rappel

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4 Kommentare zu “Apple: Mein Fotostream wohl bald vor dem Aus”

  1. Ist ja ulkig, von dieser Funktion habe ich noch nie gehört und auch nie bewusst einen Hinweis darauf gesehen, obwohl meine Apple-ID ja schon fast so alt und grau ist wie ich. Passt aber ins Gesamtbild, dass man mit sanfter Gewalt in diese iCloud genötigt wird, z.B. sind jedes Jahr ein paar lästige Klicks mehr nötig, um, noch seine Kontakte und Kalender über den heimischen Server zu syncen.

    1. So unterschiedlich sind die Herangehensweisen. :)
      Ich nutze die iCloud von Anbeginn und hatte nie Probleme. Und keine Lust auf einen weiteren Stromfresser zu Hause … Eine kleine Platte für regelmäßige Backups und gut ist es.

  2. Nur für private Zwecke hätte ich sicher auch kein Serverchen laufen, aber beruflich ist es sowieso nötig, und Kundendaten dürfte ich (mal abgesehen vom anfallenden Datenvolumen von diversen Terabyte, was bei iCloud doch recht teuer würde) streng genommen auch gar nicht zu außereuropäischen Hostern hochladen.

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