Dark Light

Die Rotkehlchenstiege und der Carolafelsen waren dran und wollten einmal mehr erlaufen werden. Und dazu die Domerkeraussicht – die liegt zwischendrin und ist vor allen anderen imposant und lohnenswert. Aber jetzt der Reihe nach. Der Startpunkt war wieder in Schmilka. Von dort ging es stetig hinauf, vorbei am Heringsgrund und zum folgenden Abzweig, der mit dem grünen Dreieck (Bergpfad) die Rotkehlchenstiege ausweist. Man läuft nun im Falkoniergrund und immerfort bergan. Der Weg wird zunehmend steiler, es folgen Holzstufen und schließlich steht der Wandersmann vor dem Filetstück der besagten Stiege.

Dieses ist eigentlich für jedermann zu nehmen. Zahlreiche Griffe und Tritte eröffnen Spaß an der Kraxelei, und zwei beherzte Schritte später steht man schon oben auf dem Plateau. Verschnaufen ist angesagt, denn im Kessel stand die Hitze wie eine Wand. Tatsächlich trägt jetzt auch ein frisches Lüftchen zur Erholung bei.

Über die sehr bequem zu laufende Obere Affensteinpromenade ging es dann weiter. Die Domerkeraussicht und das Kleine Prebischtor waren die nächsten Höhepunkte. Die Erstgenannte erfreute mich mit völliger Einsamkeit und tollem Blick, das zweitgenannte Tor ärgerte mich mit dem immergleich bescheidenem Licht, in dem das Ding da im Wald steht. Aber gut, das Licht war gestern ohnehin nichts wert. Bis zum Carolafelsen (Aussicht im Titelbild) war es dann nicht mehr weit – auch dessen Plateau hatte ich gestern für mich ganz allein.

Hernach verließ ich das Gebiet der Affensteine. Der Rückweg erfolgte über den Reitsteig mit der erst kürzlich hier erwähnten Wenzelwand-Aussicht, und zuletzt stieg ich über den Lehnsteig nach Schmilka hinunter. Die Runde war erquicklich im Ganzen, und anbetracht der Uhrzeit (ich lief am Vormittag, war Mittags wieder in Pirna) ging es eigentlich mit der Hitze. Genauer gesagt: Es ging gerade noch so, denn Temperaturen ab 30°C sind mir ein Graus.

Ich nahm es sportlich.

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