Ihren Namen erhielten die Zschirnsteine aus dem Slawischen: “czerna gora” bedeutet schwarzer Berg. Mit 561 Metern ist der Große Zschirnstein der höchste Berg der Sächsischen Schweiz – die Aussicht vom Plateau ist hervorragend. Der Kleine Zschirnstein misst immerhin noch 473 m und liegt nördlich vom Großen Zschirnstein. Von seinem Grat bietet sich ein toller Blick auf das unterhalb gelegene Kleingießhübel und alle anderen Tafelberge des Elbsandsteingebirges.

Unser letzter Besuch dieser zwei Gipfel war im März 2010 – höchste Zeit also für eine neuerliche Stippvisite.

Zschirnsteinrunde

In Kleingießhübel findet sich – nahe bei der Bushaltestelle – ein momentan noch kostenfreier Wanderparkplatz, der sich als Ausgangspunkt für diese Runde empfiehlt. Wir wählten dann den Wiesenweg, liefen aus dem Dorf hinaus und wechselten alsbald auf die schön zu laufende Kastanienallee.

Kastanienallee (Zschirnsteinrunde)

Im Grunde liefen wir so um den Kleinen Zschirnstein herum, um dann via Zschirnsteinweg den Großen Zschirnstein von Osten hinaufzusteigen.

Zschirnsteinrunde

Zschirnsteinrunde

Die Zschirnstein-Runde

Zschirnsteinrunde

Auf dessen Gipfelplateau wurde kurz gerastet – eine kleine Hütte bietet Schutz vor dem Wind und der Kälte (heute zwei bis drei Grad Celsius, dazu ein eisiger Wind, Sonne, freundliche und finstere Wolken mit Schneegriesel im steten Wechsel).

Schutzhütte auf dem Gr. Zschirnstein

Zschirnsteinrunde

Zschirnsteinrunde

Wir verließen die Hochfläche und stiegen auf schmalem Pfad in Serpentinen hinab zum Sattel zwischen den Zschirnsteinen. Dort findet sich auch der “Wildpretskeller”, eine kleine Trümmerhöhle. Bis zum Riff des Kleinen Zschirnsteins braucht es dann geschätzte 20 bis 25 Minuten, um die eingangs beschriebene Aussicht zu genießen.

Zschirnsteinrunde

Zschirnsteinrunde

Auf dem Kleinen Zschirnstein hielten wir uns dann immer auf dem Pfad in der Nähe des Felsenabbruches und gelangten schließlich zur alten “Opfereiche”, an der sich noch einmal eine schöne Aussicht bietet. Dann ging es steil zwischen den Felsen hinab, um schließlich auf den Hirschgrundweg und damit zurück nach Kleingießhübel zu gelangen. Wer mag, kehrt dort in der Zschirnsteinbaude ein – wir hatten heute keinen Bedarf.

Im Fazit ist diese schöne Runde (3,5 Stunden) eine von jenen, die man gut zu jeder Jahreszeit gehen kann.

2 Kommentare

  1. derbaum 23. November 2015 um 16:39

    2010 – uuuffff – ich war da im letzten jahrtausend zuletzt! aber ich sehe – ich habe zu wenig zeit! ;-)

    danke für ausblicke und anblicke (biste ganz schön zugewachsen!) und die anregung!

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    1. Rappel 24. November 2015 um 08:57

      Immer wieder gerne. Und zugewachsen? Es ist ein Experiment. So viele Möglichkeiten bei der Kopfgestaltung habe ich schließlich nicht mehr. ;)

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