Im zweiten Anlauf habe ich heute ein Exemplar dieser Gattung vor die Linse bekommen – mit Geduld und Spucke und natürlich im finstersten Busch und bei strömendem Regen.

Aber mit genau diesem ergiebigen Regen haben wir hier momentan das ideale Wetter, um den eigentlich nachtaktiven Tieren auch am Tage zu begegnen. Dabei ist es interessant zu wissen, dass die Amphibien sich nie allzu weit von ihren Verstecken entfernen – ihr Aktionsradius beträgt etwa um die 300 Meter, das erneute Aufsuchen eines Fundortes macht also Sinn. Sie ernähren sich zum großen Teil von Schnecken (neben Raupen und Käfern) und können gut und gerne über 20 Jahre alt werden.

Der Feuersalamander gehört zu den streng geschützten Arten – in der Roten Liste Sachsens wird er als »stark gefährdet« (Kategorie 2) geführt. Zur Erfassung der aktuellen Verbreitung werden derzeit alle potenziellen Lebensräume sowie frühere Fundorte auf das aktuelle Vorkommen der Art überprüft. Wer eines dieser schönen Tiere oder seine Larven entdeckt ist angehalten, dieses zu melden – um letztlich einen besseren Schutz des Salamanders zu ermöglichen.

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