Das, was wir an Daten hamstern, ist weitestgehend Zeug, das wir nicht brauchen. Heizmaterial für die Seele. Es gibt uns das Gefühl, Vorräte zu besitzen, eine archaische Beruhigung. […] Aber der Mensch braucht das Ungefähre, Ungewisse und Unaufgeräumte, um sich zu vergewissern, dass nicht bereits alles festgelegt ist – auch nicht die Vergangenheit – und um sich frei fühlen zu können. Es ist deshalb fast eine Art Naturgesetz, dass Festplatten nie ganz aufgeräumt werden.

Peter Glaser referiert klug über die Ökonomie des Erinnerns. Immer lesenswert und hiermit zum Abonnement empfohlen.

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Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen, dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

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