Wer es noch nicht wissen sollte: der Rauenstein ist mit seinen 304 m der niedrigste und der nördlichste Tafelberg der Sächsischen Schweiz. Ein abwechslungsreicher und stufenreicher Kammweg führt über den lang gezogenen Gipfel zu mehreren markanten Aussichtspunkten. Dies macht ihn für viele Besucher_innen interessant – an Sonn- und Feiertagen herrscht dort ein arges Getümmel.

Auf dem Rauenstein

Der mensch hat den Berg schon oft besucht (er ist schnell erreicht – bis Pötzscha (Stadt Wehlen) braucht es von Pirna nur 20 Minuten mit dem Rad) und dann auch hier im Blog erwähnt – Stammleser_innen dürfte das Terrain also längst bekannt sein. Sei’s drum – dies sind die Bilder vom gestrigen Freitag.

Auf dem Rauenstein

Auf dem Rauenstein

Auf dem Rauenstein

Auf dem Rauenstein

Auf dem Rauenstein

Das Besondere daran: ich bin niemandem begegnet, hatte das Massiv mit all seinen Leitern, Stegen und Stiegen komplett für mich allein. Der einzige mensch weit und breit, nur aus der Ferne drang das Getöse zweier Motorsägen herüber. Und als für einen kurzen Moment, just, als ich an der Süd-Ost-Spitze war (die Wirtschaft ist noch geschlossen), auch noch die Sonne herauskam, passte alles und war perfekt.

Auf dem Rauenstein

Nach einer guten Stunde kehrte ich auf dem Kammweg zurück und stieg – durch bisweilen finsteren Tann – wieder nach Pötzscha hinunter.

Teilen
Vorheriger EintragFolgender Eintrag
Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen, dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

Es gibt 2 Kommentare

2

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

D.

Der Große Winterberg

Ausgangspunkt der heutigen Wanderung war der Elbe-Parkplatz in Schmilka (zur Info: als Tagesgebühr werden aktuell fünf Euro fällig). Durch den Ort und vorbei an der mit viel Liebe zum Detail sanierten, sehenswerten kleinen Mühle (dort wird mittlerweile nicht mehr nur…

Eintrag lesen

Teilen
E.

Ein goldener Oktobermontag

D>ie neuen Wanderschuhe einlaufen. Ausschreiten, durchatmen und Landluft schnuppern. Übers Land schauen. Die Sonne im Gesicht. Und somit doch noch an diesem Goldenen Oktober-Wochenende teilhaben. Weil eure Wochenenden nicht die meinen sind. Zumeist jedenfalls. Was auch Vorteile hat. Also in…

Eintrag lesen

Teilen