Dorfbachklamm und Rathmannsdorfer Ebenheit

Dorfbachklamm und Rathmannsdorfer Ebenheit

Endlich wieder Freizeit, und endlich wieder einmal per Pedes im Lieblingsmittelgebirge unterwegs. Und es ist Sommer! 30 Grad und dazu herzallerliebstes Himmelblau …

Waldhäusl

Ich fuhr bis Bad Schandau, und stellte das Automobil auf dem Parkplatz an der Straße nach Altendorf (Richtung Sebnitz) ab. Dicht dabei findet sich ein Schiller-Denkmal (warum auch immer?) und eine künstliche Grotte (Sie wissen schon – die ollen Romantiker). Von dort geht es in Serpentinen hinab ins Kirnitzschtal. Über die Hartungpromenade lief ich dann (via Waldhäusl, oben im Bild) bis zum Ausgang der Dorfbachklamm und stieg diese hinauf.

Dorfbachklamm

Dorfbachklamm

Dorfbachklamm

Die Dorfbachklamm (seit 1938 begehbar) ist jetzt nicht sooo anspruchsvoll. Über zwei Eisentreppen und ausgetretene Sandsteinstufen geht es halt steil hinauf … Der Altendorfer Dorfbach, welcher der Schlucht den Namen gab, verläuft meist unterhalb der mitunter gewaltigen Sandsteinblöcke. Dieser Tage glich er jedoch eher einem müden Rinnsal …

Dorfbachklamm

Dorfbachklamm

Am Löwenkopf bietet sich ein guter Rastplatz – die Sicht ins Kirnitzschtal ist jedoch arg eingeschränkt.

Altendorf

Der Weg verläuft weiter durch schöne Streuobstwiesen und alsbald tauchen die ersten Häuser von Altendorf auf.

Altendorf

Im Dorf schlug ich einen linken Haken und verließ es wieder über den ausgewiesenen Panoramaweg.

Altendorf

Der Panoramaweg macht seinem Namen alle Ehre …



Die Rundumsicht ist wahrlich beeindruckend. Auf einem wunderschönen, alten Feldweg läuft der mensch durch die Landschaft mit Blick auf die Schrammsteine, die Hohe Liebe und beinahe alle Tafelberge. Über das Goldgründel (hier wurde eins nach Gold gegraben) führt der angenehm zu laufende Weg direkt zurück zum Parkplatz an der Straße von Bad Schandau nach Altendorf.

Rathmannsdorfer Ebenheit

Ich beließ es jedoch nicht dabei und unternahm einen weiteren Abstecher – hinüber zum Ausssichtsturm von Rathmannsdorf. Über Wustmanndörfel und Zauke gelangte ich schnell hinauf zur Rathmannsdorfer Ebenheit.

Rathmannsdorfer Ebenheit

Der anno 2007 eröffnete, sehr moderne Aussichtsturm weiss durch seinen ganz eigenen Charme mitnichten zu gefallen. Die 40 Tonnen-Stahl-Konstruktion ist zur Gänze eingezäunt, videoüberwacht (!) und verlangt am Drehkreuz einen Euro Gebühr, um dann via Fahrstuhl oder über die Treppe auf die Plattform zu gelangen. Aber gut – anbei finden sich auch Tisch und Bank, um die Landschaft ohne all diesem teutonischen Ungemach zu genießen …

Rathmannsdorfer Ebenheit

Über einen weiteren, sehr schönen Feldweg, vorbei an einigen sehenswerten Gehöften, ging es dann wieder nach Zauke und dann zum Parkplatz zurück.

Rathmannsdorfer Ebenheit

Alles in allem habe ich zweieinhalb Stunden für diese geschätzten zehn Kilometer gebraucht. Eine kurzweilige, sehr schöne Runde war es, die ich nach Empfehlung des Rölke-Stiegen-Wanderführers gelaufen bin. Sie wissen schon, dies sind die besten Wanderführer dieser Region – ich wiederhole mich da gerne.

  1. in der sonnenburg in rathmannsdorf höhe – das ist das letzte haus vorm dem serpentinenweg nach schandau runter. und der dreiseithof oben gehört freunden von uns…

    1. Da habt ihr es aber wirklich schön gehabt. Den Dreiseitenhof habe ich gesehen – macht einen sehr schönen Eindruck. Man könnte dort auch Quartier nehmen …

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