Ein Mann, ein Boot und dazu das Meer – was in diesem Fall die Weiten des Indischen Ozeans meint.

Ein traumhaftes Szenario, das jäh zerbricht, als die Segelyacht mit einem losgerissenen, auf der See treibenden Container kollidiert und leck schlägt. In den folgenden acht Tagen kämpft der Skipper ums Überleben. Er dichtet das Leck ab, gerät in einen Tropensturm, die Yacht beginnt zu sinken. Nur mit dem Nötigsten versehen begibt er sich in die Rettungsinsel …

Robert Redford (77) spielt den Schiffbrüchigen souverän und konzentriert, und liefert damit ein spätes Husarenstück. Es gibt keine weiteren Rollen in diesem Ein-Personen-Drama, keine Dialoge, keine Filmmusik und keinerlei Erklärungen. Da ist nur Arbeit und Schweigen, Disziplin und eine bewundernswerte Haltung, mit welcher der Skipper den Kampf mit den Elementen bestreitet.

Im Fazit ist All Is Lost die sehenswerte Geschichte eines Überlebenskampfs auf See, bar jedweder romantischen Nuance und mit Robert Redford perfekt inszeniert. Anschauen!

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Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen, dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

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