… Aus der Not heraus entstand hier eine deutsche Selbstverwaltung (“Freie Republik Schwarzenberg”), ein zu dieser Zeit einmaliges politisches Gebilde, das bis zu seiner Besetzung durch die Rote Armee, Mitte Juni 1945, auf einem 520 Quadratkilometer großen Territorium seine Funktionsfähigkeit erhalten konnte …

Soweit das Zitat aus meiner derzeitigen S-Bahn Lektüre (“Das Kriegsende in Sachsen 1945” von Wolfgang Fleischer, eine lesenswerte Dokumentation der regionalen Ereignisse in den letzten Wochen des Krieges). Damit bin ich einmal mehr darauf gestoßen – auf diese 42 Tage währende, unerhörte Begebenheit der jüngeren deutschen Geschichte.

Grund genug, sich etwas ausführlicher damit zu befassen – also erstens die Wikipedia zum Thema zu befragen, zweitens Stefan Heyms Roman zu ordern und drittens über eine Aufenthaltsgenehmigung und den zwingend notwendigen Besuch nachzudenken.

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Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen, dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

Es gibt 2 Kommentare

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  1. Mein Buch-Tipp zum Thema: Die Schwarzenberg-Utopie | Geschichte und Legende im “Niemandsland”. Bemerkenswert aus meiner Sicht sind die vier Versionen der Schwarzenberg-Legende.

    1. Danke für den Lenore Lobeck-Tipp, ich beginne aber erst einmal mit dem Klassiker von Stefan Heym. Und ja, du hast Recht, die vier Versionen der Geschichte sind jede für sich imposant – wobei ich die drei Mulden für die wahrscheinliche halte. Es ist schon erstaunlich, dass sich die Sache bis heute nicht zweifelsfrei aufklären ließ …

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