Harald Hauswald – Erinnerung ausgegraben

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Im Leonhardi-Museum zu Dresden wird derzeit eine sehenswerte Fotoausstellung präsentiert, deren Besuch ich hiermit wärmstens empfehlen möchte.

Harald Hauswald – Erinnerung ausgegraben | Fotografien 1976–1990

Harald Hauswald begann Anfang der 70er eine Fotografenlehre in Radebeul, siedelte 1977 nach Berlin um und arbeitete in den verschiedensten Branchen, etwa als Heizer, Restaurator, Fotolaborant und immer wieder auch als Roadie. Ende der 80er Jahre wandte er sich dann verstärkt der Fotografie zu, seit 1990 arbeitet er freischaffend. Bekannt geworden ist er vor allem durch seine Alltags- und Berlinfotografien, er gilt heute als bedeutender, kritischer Chronist der Endzeit der DDR.

Ich hatte heute die Gelegenheit, die Ausstellung zu besuchen, und mich dabei königlich amüsiert. Hauswald zeigt das offizielle Leben in der DDR nur am Rande – im Fokus seiner Bilder stehen auch keine Künstler oder Intelektuelle, sondern die einfachen Leute von der Straße. Die Prenzlberg-Fotos, die Serie zum Havelberger Pferdemarkt oder die Aufnahmen zum Fasching in Großröhrsdorf sind allesamt wunderschönes Bilder-Kino …

Die Ausstellung läuft noch bis zum 22. September. Anschauen!


Symbolbild: Adrianna Calvo

Rappel

Rappel

Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen, dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter, und überall.

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