Beste Vorraussetzungen für einen Besuch im Freibad. Der mensch wohnt nun schon einige Jahre in Pirna, hat es bis dato jedoch nicht in das hiesige Planschbecken geschafft … Höchste Zeit also für einen ersten Eindruck.

Und dieser ist ein guter … Exakt 09.45 Uhr betrat ich das Gelände und war angenehm überrascht ob der sehr übersichtlichen Menge an Besuchern. Ich inspiziere die angenehmen Liegewiesen, gesäumt mit schattenspendenden Bäumen, das 50 Meter Becken mit acht Bahnen, ein deutlich kleineres Nichtschwimmerbecken und den Sprungturm mit dem dazugehörigen Tauchpool. Alles ist großzügig bemessen (im Vergleich zu anderen Bädern der Region) und sehr sauber. Natürlich sind da auch die obligatorischen Umkleidekabinen, und auch für den schnellen Hunger ist vor Ort gesorgt (zum Angebot kann ich mangels Bedarf nichts sagen). Es gibt einen Spielplatz, ein Volleyballfeld und zwei freundliche Bademeister_innen, die stets am Becken präsent sind …

Der mensch nutzte die Stunden, um seine Bahnen zu ziehen, schwamm wie ein Guppy von A nach B und wieder zurück und hin und her. Ab 13.00 Uhr begann sich das Bad dann stetig zu füllen, viele Schulkinder und die Eltern-Kind Fraktion trat auf den Plan. Es blieb bei der entspannten, freundlichen Atmospäre, die Menge verteilte sich noch ganz gut im Gelände, ließ jedoch eine Ahnung von dem aufkommen, was hier am Wochenende sein wird. Nach 4,5 Stunden zog ich mich dann doch zurück, stieg aber mit einem guten Gefühl in den Sattel.

Fazit: das Freibad in Pirna kann man durchaus besuchen, zumindest in der Woche ist es eine gute Alternative zu den von mir immer öfter gemiedenen Kiesgruben des Umlands. Frühes Kommen steigert das Badevergnügen definitiv – geöffnet ist von 9–20 Uhr. Der Eintritt beläuft sich auf 3,50 Euro für den ganzen Tag (ermäßigt 3,00), das scheint mir durchaus angemessen. Wünschenswert finde ich einzig ein bisher fehlendes Kurzzeitticket: zwei Stunden für zwei Euro oder so ähnlich würde gut passen.