Ich höre mich langsam rein in das neue Tocotronic-Album.

Das zehnte Studioalbum, im 20. Jahr des Bestehens. Ein Jubiläum also. 22 neue Titel und anderthalb Stunden Laufzeit. Keine Hymnen, und kaum noch Geschrammel. Eher so der gefällige Gitarrenpop. Dirk von Lowtzow zelebriert seine eigenwillige Poesie – sprachgewaltig wie ehedem, und singt sehr schön von Vergänglichkeit und Zerfall (dem geistigen, als auch dem körperlichen).

Wir hören sprachverliebten Diskurspop auf hohem Niveau, romantisch-melancholisch im allerbesten Sinne, und mir gefällt das so.

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Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen, dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

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B.

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