Er hat es schon wieder getan. Das Tempo, mit welchem der Mann neue Alben veröffentlicht, ist beängstigend. Ein Ausbund an Kreativität, ein Teufelskerl – der sich nun mit stolzen 67 Jahren ein unumstößliches Denkmal gesetzt hat.

Neun fabelhafte, neue Songs, von denen der längste stolze 27:35 Minuten misst. Fundamentierter Rhythmus mit Bass und Schlagzeug, ein Meer von grandios verzerrten Gitarren, Röhrenverstärker – ich würde fast meinen, wir schreiben das Jahr 1979. Was jetzt das Album meint, denn das Video katapultiert uns auf eine ebenso wunderbare Weise zurück in das Amerika der 60er …

“Psychedelic Pill” erschien im vergangenen Oktober und ist zweifellos das späte Meisterwerk des Barden. Ich bin restlos begeistert. (via)

Reinhören und kaufen: Neil Young & Crazy Horse – “Psychedelic Pill” (iTMS).

3 Kommentare

  1. Tel 15. November 2012 um 11:45

    Tatsächlich glaubt sich mensch mindestens dreißig Jahre zurückversetzt. Mit einer Zeitverzögerung von vielen Jahren trudelte das Album “Harvest” erst 1985 über Bulgarien bei uns ein.
    Zum Weiterdenken möchte ich auf diesen Link verweisen:
    http://jungle-world.com/artikel/2012/41/46393.html

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    1. rappel 16. November 2012 um 00:58

      Nicht wahr? All die Jahre dazwischen waren gewissermaßen für die Katz … In 1980 irgendwann hatte ich die ersten Kassetten (Platten kamen dann auch Mitte der 80er – die waren damals Gold wert) – wobei mir After the Gold Rush schon immer besser gefiel …

      PS: interessanter Artikel – es sind viele kluge Gedanken darin.

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  2. derbaum 15. November 2012 um 18:50

    das hast du fein geschrieben :-)

    ich hör schon zum 3. mal das Album durch…

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