Der neue Film von Quentin Tarantino ist für mich ein rundum gelungenes, lobenswertes Husarenstück. Anbei einige Zeilen zum Inhalt dieses faszinierenden, sogenannten Blaxploitation-Westerns (Wikipedia).

Die Geschichte spielt in den Südstaaten, zwei Jahre vor dem amerikanischen Bürgerkrieg. Der deutschstämmige Kopfgeldjäger Dr. King Schultz (Christoph Waltz) ist auf der Suche nach den mordenden Brittle-Brüdern und benötigt zum Zwecke der Identifikation derselben die Hilfe Djangos, eines Sklaven (Jamie Foxx). Schultz verspricht ihm für die so erwiesene Hilfe die Freiheit. Nach erfolgreicher Tat werden die Beiden Partner und stellen gemeinsam weiteren Übeltätern nach. Django lernt viel dazu, behält dabei jedoch immer sein Hauptziel im Auge: die Befreiung seiner Frau Broomhilda (Kerry Washington), ebenfalls versklavt und mit derzeit unbekanntem Aufenthaltsort. Der unorthodoxe Schultz steht ihm dabei mit Rat und Tat zur Seite …

Quentin Tarantino hat nicht nur das Drehbuch geschrieben und Regie geführt – er ist in einer der letzten Szenen des Films auch selbst in einer kurzen, explosiven Rolle zu sehen. Die ganze Geschichte ist von unbändiger Wut und Abscheu auf das unmenschliche System der Sklaverei geprägt – von daher also als ein schillerndes Glanzstück im Bemühen um eine bessere Gesellschaft einzuordnen. 165 Minuten Film, die gleichermaßen mit Schaudern und Witz angefüllt sind, mit blutigen Schießereien, Unmengen toter Rassisten und gnadenlosem Hass auf dieses finstere Stück Zeitgeschichte und dessen Protagonisten.

Tarantino ganz groß, und ganz großes Kino überhaupt. Applaus dafür!

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Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen, dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

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