Sie sind einer der vielen Gründe, weshalb der deutsche Winter und ich niemals Freunde werden können. Denn grundsätzlich – und mit konstanter Boshaftigkeit – setzen sich die über uns lauernden Schneemassen zwischen zwei und fünf Uhr morgens in Bewegung, um mit entsetzlichem Getöse zuerst in das Schneegitter und dann in den Hof zu stürzen. Wir wohnen direkt unter dem Dach und wissen nur all zu gut um diesen Lärm, den die angetaute “weiße Pracht” im massigen Rutschen verursacht. Und es versteht sich von selbst, dass das Ganze kein einmaliges Ereignis bleibt – der Vorgang wiederholt sich in solch milden Nächten etwa alle 15 Minuten. So geht das bis in den frühen Morgen hinein …

Ich fühle also gerade Hass – unsäglichen Hass auf diese finsterste aller Jahreszeiten …

Hallo Winter, hörst du mich? Du bist ein Arsch!

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Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen, dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.

Es gibt 2 Kommentare

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    1. So so, eine Liebeserklärung also.

      … …

      Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich ein großer Fan von Gernot Hassknecht bin?

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