Rund um Weesenstein

Nach einigen Wochen der Abstinenz fand sich heute endlich die Zeit, einige Stunden in Gottes freier Natur zu verbringen. Klärchen meinte es besonders gut, und so wurde dieser (dienstfreie) Tag einer der guten Tage …

Zum Ausgangspunkt meiner kleinen Rundwanderung wählte ich das Schloss Weesenstein. Vom örtlichen Parkplatz (anbei das kleine Hochwasser-Museum) führte mein Weg über die Müglitz und dann weiter im schönen Talgrund – immer am Fluss entlang Richtung Dohna. In Köttewitz ging es dann auf die andere Talseite hinüber und am Hang hinauf, um alsbald die Höhe zu erreichen und inmitten von Wiesen und Feldern der (heute leider nicht so guten) Fernsicht zu frönen.

Weiter führte der Rundweg über die Dörfer Ploschwitz und Falkenhain um dann wieder nach Weesenstein hinabzusteigen. Aus dieser Richtung kommend bietet sich der wohl schönste Blick auf das Schloss … Ich lief hinab in den Ort, überquerte den Fluss ein weiteres Mal und schaute mir das Schloss und den dazugehörigen Park an. Hernach ging es steil den Hang hinauf zum Belvedere – dem einstigen Jagdschlösschen, von dem leider nur noch die Grundmauern stehen (zu Beginn der 50er Jahre wurde es – allen Protesten zum Trotz – zum Zwecke der Baumaterialgewinnung abgetragen). Via Meusegast und Ziegenrücken ging es im Anschluss nach Burkhaldswalde hinüber, um nach einem kleinen Dorfspaziergang wieder zum Schloss Weesenstein hinabzusteigen und die Rundwanderung zu vollenden.

Im Ganzen waren es wohl gute zehn Kilometer in knappen drei Stunden – inklusive Besichtigung und einem Päuschen auf der Sonnenbank.

Geschrieben von

Rappel

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Kaffee immer schwarz. Punkrock und Tattoos. Nichts mit Menschen, dafür die See und die Berge. Und der Wald. Wanderlust. Bei jedem Wetter und überall.
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4 Kommentare zu “Rund um Weesenstein”

    1. Nein, das war die Nikon. Ich habe einen dicken Retro-Filter darauf geschraubt. :)

      Die Umgebung ist sehr schön, urige Dörfer, dichte Laubwälder und auf den Höhen (meist Wiesen und Felder) Sonne, Luft und weite Sicht …

        1. Die Hänge bei Schlottwitz und die 1000jährige Eibe sind bekannt – ich war vor zwei oder drei Jahren dort. Dazu gab es hier auch einen bebilderten Eintrag, der leider im digitalen Nirwana verschollen ist. :(

          Ich erinnere mich trotzdem gut daran.

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