Rund um Geising und der Geisingberg auch

Rund um Geising und der Geisingberg auch

Einmal mehr war heute das Osterzgebirge mein Ziel. Und ich gebe es auch gerne zu: mittlerweile gefällt mir diese eigenwillige Landschaft immer mehr – sie ist abwechslungsreich und lichter als der finstere und feuchte Elbsandstein. Dazu sind im Vergleich nur sehr wenige Menschen dort unterwegs, was mir (oder uns) äußerst genehm ist.

Tiefenbachwasserfall

Das Auto wurde wurde am Bahnhof in Geising geparkt. Nach einem kurzen Blick in das alte Stadtzentrum (wir sehen hier das bekannte Saitenmacherhaus sowie auch das Rathaus) schritt ich bergan und hinaus aus dem Ort. Erstes Ziel war der Tiefenbachwasserfall, welcher anno 1954 – im Zusammenhang mit der Verlegung des Baches – künstlich angelegt wurde.

Saitenmacherhaus in Geising

Rathaus in Geising

Dann ging es kurz nach Altenberg hinein, um anschließend auf aussichtsreichem Weg den Geisingberg (im Bild mit dem Luisenturm) zu erklimmen. Die Wirtschaft auf dem Gipfel desselben hat bis in den Oktober hinein geöffnet, und natürlich bekommt der durstige Wandersmann dort auch das echt osterzgebirgische Rechenberger Bier serviert …

Bergwirtschaft auf dem Geising

Im Anschluss ging es via Steinbruchsee und Teichbaude hinunter zur Hartmannmühle, welche heute Bestandteil des Wildparkes Osterzgebirge ist. Ein Besuch des Wildparks unterblieb jedoch – haben wir ihn doch schon vor Jahresfrist mit einem Besuch beehrt. Weiter führte der Weg über Bundesstraße und Eisenbahngleise hinweg und dann oberhalb der Bahnstrecke (entlang des Roten Wassers) zurück nach Geising.

Hagebutte

Einbruchgefahr

Dieses letzte Stück Weg ist nicht besonders attraktiv – es sei denn, ihr interessiert euch für den Bergbau oder besser das, was davon übrig blieb (entlang des Weges finden sich vier alte Stolleneingänge).

Im Ganzen war ich gute drei Stunden unterwegs, um die etwa 12 Kilometer zu gehen.

PS: StammleserInnen werden es bereits ahnen: auch diese Runde bin ich auf Empfehlung des Rölke – Wander- und Naturführers “Osterzgebirge” – der überhaupt und sowieso der Beste seiner Art ist – gegangen.

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